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Mit Ford im Home-Office: Auf den Kilometer kommt es an

Von 
Ralf Loweg
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mid Groß-Gerau - Dank neuer Systeme sollen Ford-Kunden künftig auch bei der Kfz-Versicherung profitieren. © Ford

Die Auswirkungen der Corona-Krise sind auch in der Arbeitswelt allgegenwärtig. Menschen, die bislang täglich ins Büro pendelten, sind plötzlich im Home-Office. Das sorgt dafür, dass Woche für Woche viele Millionen Kilometer weniger auf Deutschlands Straßen zurückgelegt werden.

Das ist sicher gut für die Umwelt, aber problematisch für Versicherungen. Denn die tatsächlich gefahrene Strecke spielt für die Kalkulation von Autoversicherern eine zentrale Rolle. Doch jetzt kommt Ford ins Spiel. Der Autobauer arbeitet aktuell mit einem Versicherungsanbieter zusammen. Dabei geht es vor allem um die Reduzierung der Kfz-Versicherungskosten für Ford-Kunden, die weniger oft pendeln müssen als in der Vergangenheit.

"Die Art und Weise unserer Mobilität befindet sich im Wandel, der durchaus langfristige Auswirkungen haben könnte. Wir wollen uns für die neuen Bedürfnisse der vielen Menschen einsetzen, die ein Auto besitzen und andererseits von zu Hause arbeiten", sagt Mark Harvey, Direktor Enterprise Connectivity, Ford of Europe.

Versicherungsprodukte, die anstelle von Pauschalkilometern die tatsächlich zurückgelegte Strecke zur Basis des Versicherungsbeitrags machen ("Pay By The Mile"), sind oftmals auf die Installation eines Plug-in-Geräts angewiesen, das die zurückgelegte Strecke erfasst. Für Ford-Kunden werden jetzt die hierfür notwendigen Daten stattdessen direkt vom bordeigenen FordPass Connect-Modem übermittelt. Der Vorteil: Es ist keine externe Hard- und Software erforderlich.

Ford hat bereits 2020 eine Reihe von vernetzten Fahrzeugdiensten für Kunden in ganz Europa kostenlos zur Verfügung gestellt. Und das ist erst der Anfang. Denn bis 2028 werden weltweit voraussichtlich 33 Millionen Ford-Fahrzeuge in der Lage sein, solche Leistungs- und Qualitäts-Updates zu empfangen, betont der Autohersteller.

Hierzu gehören auch komplett neue Funktionen wie der SecuriAlert. Es handelt sich dabei um ein mit dem Smartphone des Fahrzeughalters verbundenes Sicherheitssystem. Nach der Aktivierung sendet das System eine Benachrichtigung an das Smartphone des Fahrzeughalters. Sobald dann ein ungewöhnlicher Vorgang identifiziert wird, etwa versuchtes Öffnen der Fahrzeugtüren, schlägt der SecuriAlert - wie der Name schon vermuten lässt - Alarm. Das soll Kunden ein Gefühl von Sicherheit vermitteln, auch wenn das Auto außer Sicht- oder Hörweite geparkt wurde.

Ralf Loweg / mid

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