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Hyundai demonstriert "Metamobilität"

Von 
Lars Wallerang
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mid Groß-Gerau - Die Hyundai-Ingenieure gehen davon aus, dass in der Mobilität schon bald die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen. © Hyundai

Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zeigt Autohersteller Hyundai ein neues technologisches Konzept: die "Metamobilität". Eine Rolle spielen dabei Avatare. Die Roboter sollen als Medium zwischen der realen und der virtuellen Welt fungieren.

Durch eine Verbindung von intelligenten Geräten mit der digitalen Zwischenwelt Metaverse wird die Mobilität um die virtuelle Realität erweitert. Das soll den Menschen ermöglichen, physikalische Grenzen der Bewegung in Raum und Zeit zu überwinden. Dieses Konzept wird als "Metamobilität" bezeichnet.

Die Ingenieure gehen davon aus, dass in der Mobilität schon bald die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt verschwimmen. Weiterentwicklungen der Robotik-Technologien, etwa Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren, unterstützen dieses strategische Vorhaben. Intelligente Endgeräte, wie sie beispielsweise im Rahmen der "Urban Air Mobility" (UAM) genutzt werden, dienen demnach künftig als Zugang zur Metaverse-Plattform.

Nach der Hyundai-Vision werden Transportmittel als intelligente Geräte einen Zugang zu virtuellen Räumen schaffen. Robotik verbindet dabei die virtuelle mit der realen Welt und ermöglicht so auch im Auto virtuelle Erlebnisse. Abhängig von den Bedürfnissen und Wünschen der Insassen kann das Fahrzeug beispielsweise als Konferenzraum für die Arbeit dienen oder als dreidimensionale Plattform für Videospiele.

Anders als bei der aktuellen Form der virtuellen Realität ermöglicht das Metaverse den Nutzern, durch Robotik und die Technologie des digitalen Zwillings (Avatar) Veränderungen in der realen Welt auszulösen. Die virtuelle Darstellung von physischen Objekten, Orten oder Prozessen wird in Zukunft durch die Weiterentwicklungen von Sensoren und Aktuatoren ermöglicht.

Wenn etwa ein Nutzer eine digitale Kopie seiner Wohnung im Metaverse besucht, während er in Wirklichkeit nicht zu Hause ist, kann er mithilfe eines Avatar-Roboters trotzdem sein Haustier versorgen und es sogar streicheln. So würden auch in der "Virtual Reality" echte Alltagserfahrungen möglich, sagen die Ingenieure.

"Die Idee hinter der Metamobilität ist, dass Raum, Zeit und Entfernung irrelevant werden", sagt Chang Song, President und Head of Transportation-as-a-Service (TaaS) Division der Hyundai Motor Group. "Indem wir Roboter mit dem Metaverse verbinden, können wir uns frei zwischen der realen und der virtuellen Welt bewegen." Und wenn man einen Schritt über die Vor-Ort-Erfahrung per Stellvertreter hinausgehe, die das Metaverse ermögliche, dann würden Roboter eine Erweiterung unserer Sinne sein.

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