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Hohe Spritpreise helfen der Elektromobilität

Von 
Andreas Reiners
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mid Groß-Gerau - Die hohen Spritpreise helfen der E-Mobilität auf die Sprünge. © joenomias / pixabay.com

Auch wenn die Spritpreise zuletzt wieder leicht gesunken sind, bleibt das Tanken generell teuer. Eine Folge dieser Situation: Die Elektromobilität in Deutschland erhält zusätzlichen Schwung. Das legt eine aktuelle, repräsentative Bevölkerungsumfrage des Digitalverbands Bitkom nahe.

Demnach gibt es derzeit in jedem achten Haushalt (12 Prozent) die Überlegung, sich schon in den kommenden zwei Jahren ein Elektroauto anzuschaffen. Damit ist dieser Anteil gegenüber Januar 2022 - also der Zeit vor dem Krieg - um zwei Prozent gestiegen.

Gefragt danach, ob die Überlegungen zur Anschaffung eines E-Autos in Zusammenhang mit den gestiegenen Benzinpreisen stehen, antworten acht Prozent mit "Ja, voll und ganz". Bei 15 Prozent steht dies teilweise in Zusammenhang, bei 71 Prozent bestand die Überlegung bereits zuvor.

Drei Viertel der Menschen in Deutschland (75 Prozent) wünschen sich eine stärkere Förderung von digitalen Angeboten für eine komfortablere und umweltfreundlichere Mobilität in Deutschland. 72 Prozent sagen: Elektromobilität muss jetzt stark gefördert werden. Nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) gab es zum 1. Januar 2022 rund 618.500 zugelassene E-Autos in Deutschland mit ausschließlich elektrischer Energiequelle. Hinzu kommen 566.000 Plug-in-Hybride. Beide Zahlen sind zuletzt stark angestiegen. Insgesamt waren zum Stichtag 43,3 Millionen Pkw auf private Halterinnen und Halter zugelassen, die weit überwiegende Mehrheit der Deutschen ist noch mit Benzin- oder Dieselmotor unterwegs.

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