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Hörtest beim Führerschein im Gespräch

Von 
Lars Wallerang
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mid Groß-Gerau - Ob Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer: Verkehrsteilnehmer müssen sich auf ihre Ohren verlassen können. © Olaf Malzahn / biha

Anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit im Juni 2022 kommt das Thema Hörtest beim Führerschein ins Gespräch. "Ein verpflichtender Hörtest beim Kfz-Führerschein wäre absolut sinnvoll" fordert Marianne Frickel, Hörakustikmeisterin und Präsidentin der Bundesinnung der Hörakustiker (biha). Gerade junge Menschen seien heute durch verschiedene Belastungen des Gehörs wie Konzerte, Discotheken oder lautes Musikhören über Kopfhörer häufiger von Schwerhörigkeit betroffen, als früher.

"Akustische Signale haben eine wichtige Schutz- und Warnfunktion", betont Frickel. "Sie warnen vor Gefahren und schützen vor Unfällen im Verkehrsalltag. Gerade im Straßenverkehr seien immer mehr leise Fahrzeuge wie E-Autos oder E-Roller unterwegs. Daher sei es wichtig, so gut wie möglich zu hören, um beispielsweise auch nicht ganz so laute Warnsignale wie eine Fahrradklingel oder die Hupe eines Mofas wahrnehmen zu können.

Hört man auf einem oder beiden Ohren schlecht, können Warnsignale nicht rechtzeitig wahrgenommen werden. Auch wird nicht erkannt, aus welcher Richtung die Gefahr droht. Denn für das sogenannte Richtungshören ist es entscheidend, dass man mit beiden Ohren gut hört. Das Ohr, das näher an der Schallquelle ist, nimmt diese schneller und lauter wahr, als das von der Schallquelle abgewandte Ohr. Dadurch erkennt das Gehirn, aus welcher Richtung die Gefahr kommt und man kann automatisch die Richtung einordnen.

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