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Fahrleistung: Nachmeldung kann Geld sparen

Von 
Andreas Reiners
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mid Groß-Gerau - Je größer die Fahrleistung, desto höher ist der Versicherungsbeitrag. © Check24

Die jährliche Fahrleistung ist für den Kfz-Versicherungsbeitrag ein wichtiges Kriterium. Dabei gilt: Je größer die Fahrleistung, desto höher ist der Versicherungsbeitrag, weil das Risiko eines Schadens steigt. Eine Nachmeldung kann daher sinnvoll sein.

Denn durch die coronabedingte Homeofficepflicht legten deutsche Autofahrer in den vergangenen Jahren weniger Kilometer zurück als vor der Pandemie. So gaben Check-Kunden im Jahr 2021 an, dass sie durchschnittlich 10.928 km und damit 443 km weniger fuhren als 2019 (11.371 km). Ist die Fahrleistung geringer, als beim Abschluss der Versicherung angegeben wurde, so ist eine Nachmeldung sinnvoll.

"Drei Viertel aller Tarife bei Check24 beinhalten die sogenannte faire Kilometerregelung ohne Aufpreis", sagt Dr. Rainer Klipp, Geschäftsführer Kfz-Versicherungen bei Check24. "Wer rechtzeitig vor Ablauf des Vertragsjahres seinem Versicherer eine geringere Fahrleistung meldet, erhält Geld zurück oder eine Gutschrift für das Folgejahr."

Verbraucher, die jährlich 12.000 km mit dem Pkw zurücklegen, zahlen durchschnittlich 17,9 Prozent weniger Beitrag für eine Vollkaskoversicherung als Kunden mit einer Fahrleistung von 16.000 km. Halbieren sie ihre Jahresfahrleistung auf 6.000 km, sparen sie 15 Prozent Beitrag.

Autofahrer, die deutlich mehr Kilometer gefahren sind, als sie beim Abschluss ihres Versicherungsvertrages angegeben haben, sollten dies dem Versicherer melden. Machen Kunden falsche Angaben, kann es zu einer Vertragsstrafe, Minderung oder sogar zur Ablehnung von Versicherungsleistungen kommen.

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