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Die Generation Z: Was ihr Auto und Führerschein bedeuten

Von 
Solveig Grewe
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mid Groß-Gerau - Für die Jugend haben Auto und Führerschein keinswegs an Bedeutung verloren. © ermakovasye / pixabay.com

Das eigene Auto und der Führerschein haben nicht an Bedeutung verloren. Wie die Jugend zu automobilen Fragen steht, hat mobile.de, Deutschlands größter Fahrzeugmarkt, in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden.

Die Generation Z - das sind Digital Natives, Sharing-Nutzer und Umweltschützer. Zumindest werden die Menschen zwischen 16 und 25 Jahren hierzulande so wahrgenommen. Die Umfrage von mobile.de zeigt indes, dass das eigene Auto und der Führerschein für sie nicht an Bedeutung verloren hat. Drei von vier Deutschen zwischen 16 und 25 Jahren (76,1 Prozent) haben einen Pkw-Führerschein. Nur 4,8 Prozent der Befragten gaben an, weder einen Führerschein zu besitzen noch in absehbarer Zeit einen machen zu wollen.

Wer ein Auto besitzt, fährt es auch: Am häufigsten bewegt sich die jüngere Generation im Alltag mit dem eigenen Fahrzeug fort (63,6 Prozent). Danach folgen der ÖPNV (54,6 Prozent) und das Fahrrad (53,1 Prozent). Fast jeder Dritte (29,7 Prozent) greift alternativ auch auf das Auto von Eltern, Freunden oder Bekannten zurück. Carsharing hingegen steht nur bei 4,7 Prozent der 16- bis 25-Jährigen auf der Liste der regelmäßig genutzten Verkehrsangebote und rangiert damit noch hinter E-Rollern (6,7 Prozent).

Die meisten Befragten nutzen das Auto im Alltag für Einkäufe (65,3 Prozent), Besuche bei Freunden (63,6 Prozent), für Urlaubstrips (39,1 Prozent) oder um zur Schule oder Universität zu fahren (30,3 Prozent). Die Bereitschaft, vom eigenen Auto auf ein anderes Verkehrsmittel umzusteigen, ist bei jüngeren Autofahrern deutlich höher als bei älteren: Während 33,5 Prozent der 16- bis 25-Jährigen dazu bereit wären, sind es unter den 26- bis 67-Jährigen nur 24,4 Prozent.

Als größte Motivatoren für einen Verkehrsmittelumstieg werden Geldersparnis (78,7 Prozent), Umweltschutz (69,6 Prozent) und das allgemein zu hohe Verkehrsaufkommen in der Stadt (38,1 Prozent) genannt. Zwar sind wasserstoffbetriebene Autos laut der Gesamtheit der Befragten der Antrieb mit dem meisten Zukunftspotenzial (35,4 Prozent), allerdings sind die Jüngeren beim E-Antrieb insgesamt optimistischer als die Älteren.

26,7 Prozent der 16- bis 25-Jährigen sehen den vollelektrischen Antrieb als besonders zukunftsweisend, bei der Gruppe ab 26 Jahren sind es lediglich 19,9 Prozent. Beim Thema Umwelt sind sich die Befragten unabhängig ihres Alters jedoch einig: Für sowohl jüngere (74 Prozent) als auch ältere (75 Prozent) Führerscheinbesitzer spielt der Klimaschutz eine wichtige Rolle. Doch während die 16- bis 25-Jährigen eine nachhaltige Lebensweise eher durch Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel (51,1 Prozent) ausüben, achtet die Generation ab 26 Jahren besonders auf einen geringen Kraftstoffverbrauch beim Autofahren (56,6 Prozent).

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