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Deutsche Post verkauft StreetScooter

Von 
Rudolf Huber
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mid Groß-Gerau - Stromer für die letzte Meile: Mehr als 17.000 der speziell für die Brief- und Paketzustellung entwickelten StreetScooter sind aktuell im Einsatz. © StreetScooter GmbH

Mit ihrem Start-up StreetScooter legte die Deutsche Post einen gelungenen Einstand als Fahrzeughersteller hin. Das Geschäft wuchs, sogar eine Expansion nach China stand zwischenzeitlich im Raum. Doch jetzt der Schlussstrich: Rechte und Know-how zur Produktion der Elektrotransporter gehen an das internationale Firmenkonsortium Odin Automotive aus Luxemburg über.

"Der Verkauf umfasst das geistige Eigentum für die Fahrzeugmodelle D17 und D20 sowie die beiden hundertprozentigen Tochtergesellschaften in der Schweiz und in Japan", heißt es von der DHL Group. Die wiederum werde Minderheitseigentümer von Odin.

Der neue Eigentümer wird demnach als Hersteller der Elektrotransporter fungieren und die beiden Modelle mit acht und 13 Kubikmeter Laderaum weiter bauen. Die im DHL-Konzern verbleibende StreetScooter GmbH mit 300 Beschäftigten wird weiter als Zulieferer von Fahrzeugteilen und Batterien agieren.

Angestrebt wird ein Ausbau der Flotte auf 21.500 StreetScooter. Dann soll sich diese Gesellschaft nur noch auf Wartung und Pflege der bestehenden Fahrzeuge konzentrieren.

Aktuell setzt der DHL-Konzern mehr als 17.000 der speziell für die Brief- und Paketzustellung entwickelten Elektrotransporter ein. Damit ist er Betreiber der größten E-Flotte in Europa.

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