Der neue Quashqai soll mit e-Power punkten

Von 
Rudolf Huber
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mid Groß-Gerau - Ungewöhnliches Format, ungewöhnliche Perspektive: eine erste Detailansicht des neuen Nissan Quashqai. © Nissan

Die dritte Generation des Nissan-Bestsellers Quashqai ist in der letzten Vorbereitungsphase. Jetzt haben die Japaner Details zum Antrieb verraten. So wird es neben einem mild hybridisierten 1.3 DiG-T Benzinmotor mit 140 oder 158 PS auch den bereits in Japan angebotenen e-Power-Antrieb geben, der Komponenten aus dem E-Auto-Pionier Leaf übernimmt.

Das e-Power-System im Qashqai wurde speziell für den Erfolgs-Crossover modifiziert, um laut Nissan "den Ansprüchen europäischer Autofahrer gerecht zu werden". Das SUV soll nicht nur mit einer hohen Kraftstoffeffizienz und niedrigen CO2-Emissionen punkten, sondern auch eine sportliche Beschleunigung und einem beeindruckendem Antritt bieten.

Anders als bei üblichen Hybriden dient der Verbrenner, ein 1,5-Liter-Benzinmotor mit 157 PS, beim Quashqai nur zur Stromproduktion, er wird also immer im verbrauchsgünstigsten Drehzahbereich betrieben. Die E-Maschine leistet 140 kW/190 PS. Das Drehmoment liegt bei 330 Newtonmetern (Nm).

e-Power verfügt über die Fahrmodi Standard, Sport und Eco. Im Standard-Modus bietet das System laut Nissan durch die E-Motor-Rekuperation ein Verzögerungsverhalten, das mit der Motorbremse eines konventionellen Benziners vergleichbar ist. Im Sport-Modus sollen sich durch verkürzte Motor-Abschaltzeiten Beschleunigung und Elastizität verbessern.

Im Eco-Modus wird maximal Sprit gespart, indem das Batteriemanagement den Stromfluss optimiert. In allen drei Modi kann zusätzlich der B-Modus aktiviert werden. Der verstärkt die Energierückgewinnung und verzögert das Fahrzeug ohne den Einsatz des Bremspedals besonders kräftig.