Der Meister bleibt an Bord

Von 
Andreas Reiners
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mid Groß-Gerau - Der aktuelle Formel-E-Renner von DS Techeetah. © DS

Der Champion setzt auch in Zukunft auf die Formel E: Der Automobilhersteller DS Automobiles bekennt sich zur "Gen3"-Ära der Elektrorennserie ab "Season Nine". Das gaben die Franzosen gut zwei Wochen vor dem Auftakt der siebten Saison in Diriyya, Saudi-Arabien (26. und 27. Februar) bekannt.

DS Automobiles ist seit der zweiten Saison der Serie dabei und arbeitet seit dem Beginn der "Gen2"-Ära in Jahr fünf mit dem chinesischen Rennteam Techeetah zusammen. Eine starke Kombination, die bis heute zwei aufeinanderfolgende Fahrer- und Teammeisterschaften, sieben Rennsiege und 15 Podiumsplätze eingefahren hat.

Die Fahrerkombination für die neue Saison im DS E-Tense FE20 kann sich sehen lassen: Der Franzose Jean-Eric Vergne sicherte sich die Titel in den Rennsaisons vier und fünf, sein portugiesischer Teamkollege Antonio Felix da Costa ist nach der zurückliegenden "Season Six" der Titelverteidiger.

Die Formel E und die FIA konzentrieren sich bei der Auslegung der Fahrzeuge der dritten Generation auf technologischen Fortschritt - sowohl im Sport und in der Rolle der Formel E als Spitze des elektrischen Racings als auch in der Zukunft der Elektromobilität an sich. "Gen3" wird Leistungs- und Effizienzvorteile mit sich bringen, darunter leistungsstärkere, leichtere Autos, schnellere Ladetechnologie und größere Kostenkontrolle. Das soll den wettbewerbsorientierten und unvorhersehbaren Rennsport weiter verbessern.

"Die Elektrifizierung ist der Kern der globalen Strategie von DS Automobiles", sagt Beatrice Foucher, Generaldirektorin von DS Automobiles. "Wir waren der erste Premiumhersteller, der in die Formel E eingestiegen ist, und unsere Marke hat von der Arbeit und den Erfolgen von DS Performance erheblich profitiert - sowohl in Bezug auf die technologische Entwicklung als auch auf die Markenbekanntheit. Wenn DS Automobiles heute der Hersteller mit Technologien auf Basis unterschiedlicher Energieträger mit den niedrigsten durchschnittlichen CO2-Emissionen in Europa ist, dann auch dank der in der Formel E erworbenen Expertise. Die Verlängerung unseres Engagements bis 2026 wird uns neue Möglichkeiten bieten, unsere Entwicklungsarbeit fortzusetzen."