Automobil-Produktion: Erste Lebenszeichen

Von 
Rudolf Huber
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mid Groß-Gerau - Eine Schutzfolie trennt die gegenüberliegenden Arbeitsplätze an der Audi-Montagelinie in Ingolstadt. © Audi

Die Autoindustrie steht noch immer weitgehend still, doch allmählich kehrt nach der Zwangspause wieder Leben in den Produktionsanlagen ein. Hier einige Beispiele.

Die Produktion im Audi-Stammwerk Ingolstadt ist wieder angelaufen - erst einmal nur auf einer Linie. Unter Einhaltung aller Sicherheitsauflagen werden zunächst im Ein-Schicht-Betrieb neue A3 und Q2 gebaut. Vorgelagerte Abteilungen wie Presswerk, Karosseriebau und Lackiererei waren bereits Anfang der Woche schrittweise angelaufen. Insgesamt nahmen in Ingolstadt rund 1.500 Beschäftigte ihre Tätigkeit wieder auf.

Auch bei Skoda in Tschechien wurden Anfang der letzten Aprilwoche die ersten Bänder wieder gestartet, die Kollegen in Wolfsburg bauen seit dem 28. April 2020 wieder den Golf 8. Bei Ford wird es in Kürze losgehen. Ab kommenden Montag, 4. Mai, soll die Fertigung in den deutschen Standorten Saarlouis und Köln, im rumänischen Craiova sowie im spanischen Fahrzeugwerk Valencia sukzessive wieder hochgefahren werden. Die Aufnahme der Motorenfertigung in Valencia folgt am 18. Mai, die Motorenwerke im britischen Dagenham und Bridgend legen zu einem späteren Zeitpunkt wieder los.

Ab 4. Mai startet auch Porsche den Wiederanlauf der Produktion. "Im Vorfeld wurden dafür alle erforderlichen Maßnahmen getroffen, um größtmögliche Sicherheit für die Belegschaft zu gewährleisten und gestuft wieder die Kammlinie zu erreichen", so dei Sportwagenbauer. Mit dem Hochfahren der Fertigung im Stammwerk Zuffenhausen und am Standort in Leipzig nähmen schrittweise alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeit wieder auf.