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Auto-Abo setzt sich durch

Von 
Lars Wallerang
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mid Groß-Gerau - Der Stuttgarter Anbieter ViveLaCar konnte drei Jahre nach dem Start des Abo-Geschäfts bereits mehr als 11.000 Buchungen verzeichnen. © ViveLaCar

Zwischen Fahrzeug-Leasing und Mietwagen gibt es eine Zwischenlösung: das Auto-Abo. Es ist flexibler als jahrelanges Leasing, aber nicht so teuer wie der kurzfristig gebuchte Leihwagen. Die noch recht junge Geschäftsidee erweist sich als erfolgreich. Beispielsweise konnte der Stuttgarter Anbieter ViveLaCar drei Jahre nach dem Start bereits mehr als 11.000 Buchungen verzeichnen. Die Abonnenten hätten in Summe mehr als 35 Millionen Kilometer zurückgelegt, etwa ein Viertel davon mit Strom, teilt das Unternehmen mit.

Dabei waren die Rahmenbedingungen anfangs ungünstig: "Die Covid-19-Pandemie hat auch uns stark zugesetzt", sagt Mathias R. Albert, Gründer und CEO von ViveLaCar. "Kurz nach dem Start 2019 wurden Autohäuser geschlossen und unser gerade aufgebauter Außendienst musste wie weite Teile des jungen Unternehmens in Kurzarbeit." Man habe damals über 20 Prozent aller Buchungen mit dem kleinsten Paket von 200 Kilometern pro Monat reinbekommen. Heute sei dieser Wert auf unter zwei Prozent zurückgegangen." Also haben wir uns laufend angepasst, denn Flexibilität ist einer unserer Grundwerte." Aktuell nutzte etwa jeder dritte Abonnent das Angebot und wechsle das Kilometerpaket. Die beliebtesten Pakete seien M (800 Kilometer monatlich) und L (1.250 Kilometer monatlich).

Dabei werden nur Fahrzeuge der Handels- und Herstellerpartner im jederzeit kündbaren Abo-Modell an private und gewerbliche Abonnenten vermittelt. Somit ist das Auto-Abo eine gute Lösung für alle Menschen und Unternehmen, die mit einem eigenen Auto mobil sein wollen oder müssen, sich dabei aber nicht lange binden möchten. Ein Auto-Abo von ViveLaCar kann jederzeit mit einer relativ kurzen Frist von drei Monaten gekündigt werden.

1.000 Händler-Standorte konnten bereits als Partner gewonnen werden. "Alleine im Juli konnten wir mehr als 50 neue Händler-Standorte überzeugen", so Rene Wenetiou, Head of Retail DACH-Region. Durch den Service von ViveLaCar könne sich der Händler auf sein Kerngeschäft konzentrieren und ohne Risiko Erträge aus seinen Auto-Abos generieren. Hinzu kommen Umsätze aus Service, Werkstatt und Schadensregulierung - die Fahrzeuge sind durch international führende Versicherungspartner vollkaskoversichert.

Das Interesse am Auto-Abo wachse deutlich: "Wir konnten allein in den zurückliegenden sechs Monaten mehr als 1.000 Firmen als Neukunden gewinnen", sagt Simone Vogele, Head of B2B-Sales DACH. Unternehmen schätzten die Effizienz und würden in der aktuellen Lage mehr denn je darauf achten, flexibel zu bleiben.

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