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Lokales Italienische Fans feiern am Mannheimer Wasserturm den Einzug ins EM-Finale

Große Party rund um den Wasserturm. Hunderte Anhänger der Squadra Azzura feiern den Sieg im Elfmeterschießen gegen Spanien und den damit verbundenen Einzug ins Finale der Fußball-Europameisterschaft.

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EM-Viertelfinale: Italienische Fans feiern am Wasserturm

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Einzug ins EM-Finale

650 italienische Fußballfans feiern am Wasserturm

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Thema : Fussball-EM 2021

  • Nationalmannschaft DFB-Frauen feiern 8:0

    Mit strahlenden Gesichtern haben die deutschen Fußballerinnen den bisher höchsten Sieg in dieser WM-Qualifikation gefeiert. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg düpierte die überforderten Türkinnen mit 8:0 (3:0). Es war der fünfte Sieg im fünften Spiel für die Olympiasiegerinnen von 2016 auf dem Weg Richtung WM 2023 in Australien und Neuseeland. „In vielen, vielen Bereichen war es heute gut“, lobte Voss-Tecklenburg ihr spielfreudiges und torhungriges Team. Vor 2583 Zuschauern erzielten Lea Schüller (7., 11. und 67. Minute), Jule Brand (62.), Laura Freigang (74.), Sjoeke Nüsken (80.) und Klara Bühl (88.). Das 1:0 nach nicht einmal einer Minute wurde als Eigentor von Kezban Tag und nicht zugunsten von Schüller gewertet. Sonst wäre der Stürmerin vom FC Bayern gleich zu Beginn ein Hattrick gelungen. Es war der höchste Sieg in dieser WM-Qualifikation nach den 7:0-Erfolgen gegen Bulgarien und Israel. {element} „Die Tore waren alle schön herausgespielt, daran müssen wir gegen Portugal anknüpfen“, blickte Nüsken auf das Spiel am Dienstag (19 Uhr/ZDF-Livestream) in Faro voraus. dpa {furtherread}

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  • Nationalmannschaft U 21 wetzt Scharte mit 4:0-Sieg aus

    Die deutsche U-21-Nationalmannschaft hat das Titeljahr mit einem klaren Sieg abgeschlossen. Vier Tage nach dem 0:4 gegen Polen gewann der Fußball-Europameister am Dienstagabend völlig ungefährdet mit 4:0 (3:0) gegen San Marino.

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  • Nationalmannschaft Der schwierige Weg nach Katar

    Eriwan ist nicht die Endstation. Für Hansi Flick und Oliver Bierhoff geht das Fußball-Jahr 2021 noch weiter. Katar ist längst in den Köpfen des Bundestrainers und des DFB-Direktors – und auch in deren Terminkalendern. Noch vor Weihnachten will Flick nach Doha reisen, um sich selbst ein Bild machen, was möglich ist bei der WM-Titeljagd am Golf in zwölf Monaten. Turnierlogistik und das große Thema Menschenrechte sind die Herausforderungen. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht nach dem Abschluss in der WM-Qualifikation mit dem Gastspiel in Armenien am Sonntag die Hotelsuche. Kein leichtes Unterfangen, wie Bierhoff schon berichtet. Das Teamquartier: Der Mythos vom Campo Bahia ist mittlerweile auch eine Bürde. Das perfekte WM-Hotel am brasilianischen Atlantikstrand wurde mit dem von Bierhoff in Bau gegebenen Hüttenkomplex zum Basislager des WM-Triumphes 2014. Vier Jahre später verstrickte sich der damalige DFB-Präsident Reinhard Grindel in den Interessen ranghoher russischer Politiker. Joachim Löw landete im Moskauer Vorstadt-Wald in Watutinki statt wie gewünscht am Schwarzen Meer in Sotschi – mit dem frühen WM-K.o. als allseits bekanntem Ausgang. {element} Und in Katar? Die FIFA verschickte schon ein Hochglanzprospekt mit Hotels und Trainingsplätzen. Aber: „Das Angebot ist begrenzt“, sagte Bierhoff nach ersten Inspektionen. „Gute Trainingsbedingungen, ein Hotel, wo man für sich ist“, nannte Flick die Kriterien. Und vor allem kurze Wege zwischen Herberge und Trainingsplatz. Vermutlich zieht es den DFB-Tross in eine Anlage nördlich von Doha. {furtherread} Das Länderspiel-Programm: Thomas Müller sprach die Wahrheit schonungslos aus. „Man muss immer ein bisschen relativieren, dass wir jetzt natürlich keine extrem schwierigen Gegner in unserer Gruppe haben.“ Rumänien, Nordmazedonien, Armenien, Island und Liechtenstein. Diese Gegner-Kategorie wird 2022 für Flick keine Rolle spielen. Für die WM ist Deutschland nicht im besten Lostopf. Ein Kontrahent der Kategorie Brasilien, Italien, Frankreich wartet dann sicher schon in der Gruppenphase. Das Programm Richtung Katar steht zumindest terminlich fest. Im März soll es zwei Testspiele gegen Hochkaräter geben. Benannt werden die Gegner erst nach der Auslosung der Nations League am 16. Dezember, um Dopplungen im Vorbereitungsprogramm zu vermeiden. Im Juni gibt es gleich vier Partien und im September noch weitere zwei in dem Europa-Wettbewerb. Deutschland ist in Lostopf zwei und bekommt auf jeden Fall einen starken Kontrahenten: Italien, Frankreich, Belgien, Spanien sind die Optionen aus dem besten Topf. Das Personal: Leistung zählt. Dieses Flick-Dogma wird auch im WM-Jahr Gültigkeit haben. Der Bundestrainer will seinen Einfluss dabei nicht auf die nur noch drei Lehrgangsoptionen im März, Juni und September begrenzen. Hausaufgaben für die Nationalmannschaft müssen auch im Club-Alltag erledigt werden. „Es liegt in der Verantwortung der Spieler selbst. Wir wollen einen Anstoß geben“, sagte Flick zu seiner ungewöhnlichen Maßnahme, die auch in die Hoheit der Club-Trainer wie Julian Nagelsmann, Thomas Tuchel oder Pep Guardiola eingreift. Die Mehrzahl der 23 WM-Plätze von Kapitän Manuel Neuer über Antonio Rüdiger, Niklas Süle, Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Thomas Müller, Serge Gnabry, Leroy Sané, Timo Werner und einige mehr ist nach jetzigem Stand auch praktisch schon vergeben – vorbehaltlich eines Formeinbruchs natürlich. Die Moral: Erst kommt das Kicken, dann die Moral. Dieser abgewandelte Spruch von Bertolt Brecht ist für die Fußball-Branche ein Grundvorwurf im WM-Jahr. Einen Turnier-Boykott fordert niemand mehr, aber der richtige Umgang mit den unzureichenden demokratischen Standards im Gastgeberland bleibt für alle WM-Akteure eine Prüfung. Transparente, Regenbogenbinde und Kniefall waren die Aktionen 2021. Je näher die WM rückt, desto lauter werden die Rufe nach klaren Positionierungen der Fußball-Stars gegen Homophobie und Arbeiterausbeutung am Golf werden. dpa

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