Unglück - Polizei analysiert Himmelslaternen / Tierpark richtet Kondolenzbuch und Gedenkstätte für tote Affen ein Zoo unter Tränen wieder geöffnet

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Noch immer zünden Menschen vor dem Zoo Kerzen an. © dpa

Krefeld. Zwei Tage nach dem verheerenden Brand im Affenhaus hat der Krefelder Zoo wieder geöffnet. Vor dem Gelände und an der Absperrung zu dem ausgebrannten Gebäude hätten trauernde Besucher wieder Blumen niedergelegt, berichtete eine Sprecherin. Bei dem Feuer starben in der Nacht zu Neujahr mehr als 30 Tiere, darunter mehrere seit langem dort lebende Gorillas und Orang-Utans sowie ein Schimpanse.

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Für die anhaltenden Beileidsbekundungen will der Zoo ein Kondolenzbuch auslegen und eine provisorische Gedenkstätte einrichten. Seit dem Unglück bringen Menschen Blumen, brennende Kerzen und Briefe. Viele kannten die in den Flammen gestorbenen Affen seit Jahren.

Das Feuer entstand laut Polizei durch eine Himmelslaterne. Demnach sollen drei Frauen das schwebende Licht entzündet und damit ungewollt den Brand mit einem Millionenschaden ausgelöst haben. Sie hatten sich selbst bei der Polizei gemeldet. „Unser Mitgefühl ist auch bei den drei Frauen“, betonte Zoosprecherin Petra Schwinn am Freitag. Der „unglaublich tragische Unglücksfall“ werde alle, auch die Frauen, ein Leben lang begleiten.

Die Ermittlungsarbeit der Brand-experten am Unglücksort war am Freitag noch nicht abgeschlossen. In den nächsten Tagen werde erprobt, ob diese Art der Himmelslaternen überhaupt zum Brand der Dachabdeckung geführt haben könnte, sagte eine Polizeisprecherin. Dabei werde getestet, ob die entstehende Wärme ausreiche, um das Dach zu entzünden. dpa

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