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Vornamen für Hochs und Tiefs 2023 gesucht

Wer schon immer mal ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet nach sich benennen lassen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Wie wird man Namenspate?

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dpa
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Studenten der Freien Universität Berlin vergeben Patenschaften für Hochs und Tiefs für das kommende Jahr. © Sina Schuldt

Berlin. Wetterpaten für Hochs und Tiefs gesucht: Ab diesem Mittwoch vergeben Studenten der Freien Universität Berlin Patenschaften für das kommende Jahr. «Die Hochdruckgebiete werden im Jahr 2023 weibliche und die Tiefdruckgebiete männliche Vornamen tragen», teilte der Verein Berliner Wetterkarte mit.

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Die Meteorologen taufen seit 1954 Hoch- und Tiefdruckgebiete. Seit 2002 können Privatpersonen oder auch Firmen direkt Namen wählen. Eine Patenschaft für ein Hoch kostet 390 Euro, für ein Tief 260 Euro. Mit dem Geld für die Patenschaften werden die Studenten in ihrer praxisnahen Weiterbildung unterstützt. Außerdem kann damit laut Verein die über 110-jährige Klimareihe der Freien Universität Berlin weitergeführt werden. Für die Klimareihe werden umfangreiche Daten zum Wetter gesammelt. Die Wetterstation an der Freien Universität sei die letzte Station in Berlin, an der dies noch von Menschen erledigt werde, sagte Dennis Schneider vom Verein Berliner Wetterkarte.

Hochs und Tiefs in 2022

In diesem Jahr tragen die Tiefs weibliche und die Hochs männliche Namen. So sorgte beispielsweise im Januar Schneetief Doreen für eine weiße Winterlandschaft in Süddeutschland, zum Monatsende tobte Sturmtief Nadia über Deutschland. Hitzerekorde brachte Hoch Jürgen im Juli. Auch so ungewöhnliche Namen wie Spiro, Xilotzin, Bahrudin, Lavinia, Wisgard, oder Emmelinde wurden für dieses Jahr verliehen.

Die Namen, die der Verein Berliner Wetterkarte in Zusammenarbeit mit dem Institut für Meteorologie der FU Berlin seit Jahrzehnten vergibt, werden dann von Wetterdiensten und Medien übernommen.

© dpa-infocom, dpa:220905-99-637197/3

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