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Streiks von Busfahrern drohen - Verdi plant Urabstimmung

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dpa/lsw
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Südwest. Der Busverkehr im Südwesten könnte im Juli vielerorts wegen eines Fahrerstreiks zum Erliegen kommen. Im Tarifstreit mit dem Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) will die Gewerkschaft Verdi ihre Mitglieder zu einer Urabstimmung aufrufen. Diese werde bis zum 8. Juli abgeschlossen sein, teilte Verdi am Samstag in Stuttgart nach der vierten Verhandlungsrunde mit.

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Verdi-Verhandlungsführerin Hanna Binder warf den Arbeitgebern vor, eine Lösung des Streits um einen Manteltarifvertrag für das private Omnibusgewerbe verzögern zu wollen. Umstritten sind unter anderem die Pausenregelungen. "Die Erwartungshaltung der Fahrerinnen und Fahrer ist eindeutig: Sie sind nicht länger bereit, unbezahlte Zwangspausen von mehreren Stunden zu akzeptieren", erklärte Binder.

Vor anderthalb Wochen hatte ein Warnstreik von Fahrern bereits in mehreren Städten den Busverkehr lahmgelegt. Der Verband WBO hatte dies kritisiert. Unternehmen hätten während der Pandemie Arbeitsplätze vielfach mittels Kurzarbeit erhalten, betonten die Arbeitgeber.

Die Verhandlungen haben laut Verdi Auswirkungen auf bis zu 9000 Busfahrer im Südwesten.

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