Umwelt - Spielplätze sollen geschützt werden / Vorbild Schweden Rauchverbot gefordert

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dpa
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Berlin. Wer auf Spielplätzen Zigarettenkippen wegwirft, soll nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) mindestens 200 Euro Bußgeld zahlen. Auch ein bundesweites Rauchverbot für Spielplätze müsse sein, forderte die DUH am Mittwoch. So solle der anfallende Abfall von jährlich 74,5 Milliarden Zigaretten in Deutschland von Kindern und der Umwelt ferngehalten werden.

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„Das achtlose Wegschnippen von Kippenstummeln wird schon viel zu lang geduldet“, sagte Barbara Metz von der Deutschen Umwelthilfe in Berlin. Man solle sich ein Beispiel an anderen Ländern nehmen, etwa an Schweden. In dem skandinavischen Land gilt seit Anfang Juli ein verschärftes Rauchverbot – auch auf öffentlichen Spielplätzen.

Unterschiedliche Regelungen

In Deutschland gleichen entsprechende Regelungen einem Flickenteppich. Laut Deutschem Krebsforschungszentrum verbieten Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland sowie verschiedene Kommunen das Rauchen auf Spielplätzen. In vielen Städten ist es dagegen ungeregelt. dpa