Coronavirus - Viele Operationen werden verschoben Patienten müssen warten

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dpa
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Birmingham. Möglichst viele Betten für Corona-Patienten frei halten: das ist momentan das Ziel vieler Krankenhäuser auf der ganzen Welt. So soll verhindert werden, dass sie plötzlich durch Corona-Kranke überfüllt sind. Das bedeutet aber auch: Geplante Operationen müssen verschoben werden oder sogar ausfallen.

Wegen Corona müssen zurzeit viele Operationen verschoben werden. © dpa
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Weltweit könnten um die 30 Millionen Operationen davon betroffen sein. Das schätzen Wissenschaftler einer Universität im Land Großbritannien. Bei vielen dieser Operationen geht es etwa darum, den Menschen ein künstliches Gelenk einzusetzen, etwa für das Knie oder die Hüfte. Aber auch einige Menschen, die an Krebs leiden, müssen warten. Allein in Großbritannien geht man von etwa 36 000 verschobenen Krebs-OPs aus.

Je länger wir mit dem Coronavirus zu kämpfen haben, desto mehr Operationen fallen aus. Und desto länger dauert es auch, bis sie nachgeholt werden können, selbst wenn die Zahl der vorgenommenen Operationen deutlich steigen würde. Bei einem dringenden Notfall müssen die Menschen aber natürlich nicht so lange warten. Dann werden sie schneller operiert. dpa