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Mindestens 362 Verletzte im Kreis Ahrweiler

Hochwasser in Rheinland-Pfalz

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Zwei Feuerwehrleute gehen in dem Dorf im Kreis Ahrweiler nach dem Unwetter mit Hochwasser durch den Schutt. Mindestens sechs Häuser wurden durch die Fluten zerstört. Foto: Boris Roessler/dpa © Boris Roessler/dpa

Koblenz/Ahrweiler (dpa) - Bei der Unwetterkatastrophe im Kreis Ahrweiler sind mindestens 362 Menschen verletzt worden. Diese Zahl könne sich aber noch weiter erhöhen, teilte die Polizei in Koblenz am Freitag mit.

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Dies gelte auch für die Toten, die das rheinland-pfälzische Innenministerium zuletzt mit 63 angegeben hatte.

Infolge des Unwetters sind weiterhin die Bundesstraße 257 ab Hönningen bis Ahrbrück sowie mehrere Land- und Kreisstraßen nicht befahrbar. Die Polizei ruft die Bevölkerung auf, die vom Hochwasser betroffenen Ortschaften nicht aufzusuchen, sondern weiträumig zu umfahren, damit Platz für die Rettungskräfte ist.

In allen Ortschaften seien Tag und Nacht Polizeikräfte für die Menschen präsent und ansprechbar.

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«Das große Maß an Solidarität und die vielen Hilfsangebote aus der Bevölkerung beeindrucken uns sehr und zeigen die bundesweite Betroffenheit», heißt es in der Mitteilung. Die Polizei appellierte an die Menschen im Katastrophengebiet: «Passen Sie auf sich auf und vertrauen Sie auf die Arbeit der Rettungskräfte.»

© dpa-infocom, dpa:210716-99-409824/3

Pressemitteilung

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