In vielen Migranten-Familien wird deutsch gesprochen

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dpa/lsw
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Südwest. In rund 61 Prozent der Haushalte mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg wird vorwiegend deutsch gesprochen. Das geht aus den Ergebnissen des Mikrozensus des Jahres 2019 hervor, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte.

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Erheblichen Einfluss auf den Sprachgebrauch hat demnach, ob nur ein oder beide Elternteile ausländische Wurzeln haben. In Familien, in denen beide Elternteile einen Migrationshintergrund haben, würden nur 42 Prozent der Kinder hauptsächlich deutsch mit ihren Eltern sprechen, berichtete die Behörde mit Blick auf den internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar.

Stamme dagegen nur ein Elternteil aus dem Ausland, sei die Umgangssprache in der Familie fast immer deutsch - nämlich in 97 Prozent dieser Haushalte.

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