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Hochhauseinsturz - Inzwischen 24 Tote / Mehr als 120 Vermisste

Gebäude gesprengt

Von 
dpa
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Miami. Die Gebäudereste des bei Miami Beach teilweise eingestürzten Wohnkomplexes sind am Sonntagabend (Ortszeit) gesprengt worden. Auf Bildern war zu sehen, wie die Ruine nach mehreren Explosionen in sich zusammenfiel und eine Staubwolke freisetzte. „Der Champlain South Tower ist gesprengt worden“, schrieb die Polizei später auf Twitter. Die Aktion sei wie geplant verlaufen, sagte ein Bezirkssprecher nach einer vorläufigen Prüfung.

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Der Wohnkomplex mit rund 130 Wohneinheiten war am 24. Juni aus noch ungeklärten Gründen teilweise eingestürzt. Seither wurde mit Spürhunden, Spezialkameras und schwerem Gerät nach Verschütteten gesucht. Inzwischen wurden 27 Tote geborgen, drei davon jetzt nach der Sprengung. 118 Menschen gelten weiterhin als vermisst, wobei unklar ist, wie viele von ihnen sich tatsächlich in dem Gebäude aufhielten.

Sturm „Elsa“ wird erwartet

Die Sprengung sollte eigentlich erst in einigen Wochen erfolgen, war nun aber vorgezogen worden. Die Instabilität der Ruine sei gefährlich gewesen und habe den Fortschritt des Bergungseinsatzes im eingestürzten Teil behindert, hatte Bezirksbürgermeisterin Daniella Levine Cava am Wochenende erklärt. Außerdem gab es Sicherheitsbedenken wegen der Ausläufer des Sturms „Elsa“, der ab Montagabend (Ortszeit) im Süden Floridas möglicherweise heftige Windböen und starken Regen auslösen könnte. dpa

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