Seilbahn-Unglück - Einzigem Überlebenden geht es besser

Fünfjähriger aus Klinik entlassen

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dpa
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Beim Unglück am Pfingstsonntag starben 14 Menschen. © dpa

Turin. Der einzige Überlebende des Gondelunglücks am norditalienischen Monte Mottarone ist aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das teilte die Klinik in Turin am Donnerstag mit. Der Zustand des fünf Jahre alten Jungen habe sich deutlich verbessert. Er werde weiter psychologisch betreut. Ein Krankenwagen brachte den Jungen begleitet von seiner Tante laut Krankenhaus nach Hause in die Stadt Pavia, etwa 50 Kilometer südlich von Mailand.

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Der Junge hatte am Pfingstsonntag als einziger das Seilbahnunglück westlich des Lago Maggiore überlebt. Insgesamt wurden 14 Menschen getötet. Der Junge verlor seine Eltern, seinen Bruder und seine Urgroßeltern. Die Gondel stürzte ab, weil das Zugseil der Bahn aus bislang ungeklärter Ursache riss und die Notbremsen nicht am Tragseil griffen, weil sie zuvor blockiert wurden. Die Kabine stürzte talwärts ab und zerschellte an einem Hang.

Die Notbremsen wurden den Ermittlungen zufolge blockiert, weil sie zuvor für Störungen im Betrieb gesorgt hatten. Ein technischer Leiter steht unter häuslichem Arrest. Der Seilbahnchef und ein weiterer technischer Leiter kamen wieder frei. Der Nachrichtenagentur Ansa zufolge sind die drei Verdächtigen am Montag in Bezug auf die Ermittlungen vorgeladen.