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Unwetter - Land unter in Nordrhein-Westfalen

Ein Toter bei Einsatz nach Starkregen

Von 
dpa
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Düsseldorf. Vollgelaufene Keller, ein evakuiertes Seniorenheim, von Wassermassen eingeschlossene Autofahrer: Starkregen hat in einigen Regionen Deutschlands zu Ausnahmezuständen und zahlreichen Feuerwehreinsätzen geführt. In Altena im Sauerland starb ein Feuerwehrmann bei Rettungsarbeiten nach dem Starkregen. Er sei ertrunken, hieß es von der Polizei.

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Während sich die Lage an manchen Orten am Mittwoch zunächst beruhigte, war vor allem Nordrhein-Westfalen noch schwer betroffen, insbesondere etwa die Landeshauptstadt Düsseldorf und Hagen im Ruhrgebiet. Auch in anderen Teilen des Bundeslandes wurden Bäche zu reißenden Strömen. Es kam zu Erdrutschen, Straßen wurden überspült, Keller liefen voll, der Bahn- und Straßenverkehr war gestört. Eine Mitarbeiterin eines Seniorenheims in Mettmann nahe Düsseldorf wurde von einem umstürzenden Baum schwer verletzt und wäre beinahe ertrunken. Ein Helfer konnte den Kopf der Frau über Wasser halten, bis Feuerwehrleute die eingeklemmte Frau befreit hatten.

Schulen im Kreis Vulkaneifel zu

Das Unwetter hat in Nordrhein-Westfalen auch auf zahlreichen Autobahnen für überflutete Fahrbahnen gesorgt. Sperrungen und Staus waren die Folge. Am Abend wurde in Köln die A 1 zwischen dem Kreuz Köln-West und Köln-Bocklemünd in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Grund war laut Autobahngesellschaft Rheinland ein überfluteter Tunnel, aus dem die Pumpen das Wasser nicht schnell genug abpumpen konnten. Überflutete Fahrbahnen oder Unwetterschäden meldete der WDR am Mittwochabend etwa auf den Autobahnen 43, 44, 59, 61 und 553. Gegen 22 Uhr staute sich der Verkehr landesweit auf insgesamt 60 Kilometern.

Den Katastrophenfall ausgerufen hat der Kreis Vulkaneifel im Nordwesten von Rheinland-Pfalz. „Die Lage ist sehr ernst, wir haben viele überschwemmte Straßen und Ortschaften, die nicht mehr erreichbar sind“, sagte Landrätin Julia Gieseking (SPD) am Mittwochabend. Die Schulen im Kreis sollen am Donnerstag geschlossen bleiben. dpa

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