Coronavirus - Das Beste aus der Situation machen Astronauten geben Tipps für zu Hause

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dpa
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Berlin. Ständig am selben Ort sein. Wie das ist, merken gerade viele Menschen auf der Welt. Wegen der Corona-Krise bleiben alle so gut es geht zu Hause. Nicht so viel Platz zur Verfügung zu haben und nicht einfach vor die Türe zu können – das kennen Astronautinnen und Astronauten sehr gut. Denn sie leben im All auf engem Raum.

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Einer von ihnen ist Alexander Gerst. Er war lange Zeit auf der Raumstation ISS. Jetzt ist auch er zu Hause. „Es ist sehr wichtig in solchen Zeiten, dass man positiv nach vorne schaut“, findet er.

Alexander Gerst findet außerdem: Es sei eine Chance für die Menschen auf der ganzen Welt, jetzt zusammenzuhalten. Er hofft, dass wir später einmal stolz sein und sagen können: „Wir haben das Beste daraus gemacht, wir haben uns gegenseitig geholfen.“

Ein anderer Astronaut rät, nicht planlos in den Tag hinein zu leben, sondern Routinen zu folgen. Das kann bedeuten, sich morgens zu duschen und anzuziehen wie an Tagen, an denen Schule ist. Oder auch, feste Zeiten fürs Mittagessen einzuplanen.

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Eine Astronautin aus Italien bittet alle Menschen darum, auch an diejenigen zu denken, die weniger Platz und Komfort hätten. „Es macht einen großen Unterschied, ob Sie ein großes Haus haben oder ob Sie eine Familie mit mehreren Kindern in einer zu kleinen Wohnung ohne Balkon haben“ dpa