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Abschiebung von Clan-Chef war rechtswidrig

Kriminalität

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Die Abschiebung des Clan-Chefs Ibrahim Miri in den Libanon sorgte 2019 bundesweit für Schlagzeilen. Ein Gericht muss nun entscheiden, ob der Mann legal wieder nach Deutschland kommen kann. Foto: Carmen Jaspersen/dpa © Carmen Jaspersen/dpa

Bremen (dpa) - Die beiden Abschiebungen des Clan-Chefs Ibrahim Miri im Juli und im November 2019 aus Deutschland in den Libanon waren rechtswidrig. Das entschied am Montag das Bremer Verwaltungsgericht, das damit einer Klage des in Beirut lebenden Miri folgte.

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Dennoch dürfe der Kläger nicht nach Deutschland einreisen, weil zugleich ein entsprechendes Einreise- und Aufenthaltsverbot von insgesamt sieben Jahren rechtmäßig sei. Die Kammer halte Miri immer noch für eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit in Deutschland. Gegen das Urteil sind Rechtsmittel beim Oberverwaltungsgericht möglich.

© dpa-infocom, dpa:210712-99-345670/8

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