Tennis - Im Halbfinale der French Open treffen die Dominatoren der Gegenwart und ihre potenziellen Nachfolger aufeinander

Zverev gegen Tsitsipas – das Duell der Zukunft

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dpa
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Paris. Im Schatten des Giganten-Duells zwischen Rafael Nadal und Novak Djokovic kämpft Alexander Zverev bei den French Open um das zweite Grand-Slam-Finale seiner Karriere. Ein Dreivierteljahr nach seiner bitteren Endspielniederlage bei den US Open gegen Dominic Thiem fehlt Deutschlands bestem Tennisspieler nur noch ein Schritt, um am Sonntag in Paris erneut um einen Grand-Slam-Titel zu spielen. Während sich im anderen Halbfinale der 13-malige Paris-Champion Nadal und der Weltranglisten-Erste Djokovic im für viele vorweggenommenen Endspiel begegnen, trifft Zverev auf den Griechen Stefanos Tsitsipas.

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Tennis in Zahlen

French Open in Paris, Damen-Einzel, Halbfinale: Anastasia Pawljutschenkowa (Russland) - Tamara Zidansek (Slowenien) 7:5, 6:3. – Barbora Krejcikova (Tschechien) - Maria Sakkari (Griechenland) 7:5, 4:6, 9:7.

Herren, Doppel, Halbfinale: Alexander Bublik/Andrej Golubew - Pablo Andujar/Pedro Martinez 1:6, 6:4, 6:4; Pierre-Hugues Herbert/Nicolas Mahut - Juan Sebastian Cabal/Robert Farah 6:7 (2:7), 7:6 (7:2), 6:4.

Noch ist es das Duell der Herausforderer, doch das wird sich nach Meinung von Tennis-Legende Boris Becker schon bald ändern. „Ich sehe die beiden auch über die nächsten Jahre um die Krone streiten“, sagte Becker in einer Online-Medienrunde des TV-Senders Eurosport, für den der dreimalige Wimbledonsieger die Begegnungen bei den French Open analysiert. „Von daher ist das das erste von vielen großen Matches.“ Für den Tag davor hatte Zverev am Donnerstag gleich zweimal seinen Lieblingstrainingsplatz 29 im Stade Roland Garros gebucht. Anders als noch am Mittwoch, als er am Tag nach seinem Viertelfinalsieg gegen Alejandro Davidovich Fokina eine intensive Einheit absolviert hatte, stand dieses Mal aber eher lockeres Einschlagen auf dem Programm. „Er wird alles so machen wie immer am Tag vor einem Match“, sagte sein Bruder und Manager Mischa.

Als erster Deutscher seit Michael Stich vor 25 Jahren steht Zverev im Halbfinale. Doch zufrieden ist der 24-Jährige noch nicht. „Ich bin hier, um um den Turniersieg mitzuspielen“, sagte er. Dass seine Bilanz gegen den Griechen, der im Vorfeld der French Open die Sandplatz-Turniere in Monte Carlo und Lyon gewann, negativ ist, beunruhigt den Hamburger ebenso wenig wie die Tatsache, dass er auf Grand-Slam-Ebene noch nie gegen einen Top-Ten-Spieler gewonnen hat. „So etwas interessiert mich nicht“, sagte Zverev.

Djokovic fordert Nadal

Im anderen Halbfinale gilt Nadal dagegen als Favorit – auch wenn Djokovic die Nummer eins der Welt ist. „Es gibt keine größere Herausforderung im Sport, als gegen Nadal auf dem Centre Court von Paris zu spielen“, sagte Djokovic. dpa

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