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Dänemark - Dem ersten Frust folgt noch in London Zuversicht

„Wir können noch besser werden“

Von 
dpa
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London. Mehrere Minuten lang standen die tief enttäuschten Dänen mit leeren Blicken vor ihren Fans. Das bittere Ende ihrer wundersamen Reise durch diese Fußball-EM - nach fast vier emotionalen Wochen taten sich die tapferen Profis schwer, ihre Gefühle einzuordnen. Trainer Kasper Hjulmand wechselte mit ruhiger, nachdenklicher Stimme zwischen der Gratulation an die englischen Gewinner, seinen Gedanken an das Drama um Starspieler Christian Eriksen und der Empörung über die am Mittwochabend spielentscheidende Szene.

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„Wir sind sehr enttäuscht, es ist hart für mich, darüber zu sprechen“, sagte der 49-Jährige nach dem 1:2 nach Verlängerung im Wembley-Stadion. Dann aber seien da die anderen Dinge. „Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich unseren Stab bewundere. Wir haben dort Menschen, die das Leben eines unserer besten Spieler gerettet haben“, sagte Hjulmand. „Unsere Zukunft ist voller Hoffnung und Glaube.“

Dänemarks Simon Kjaer applaudiert den Fans nach der Niederlage. © dpa

„Wir brauchten die Unterstützung, als das mit Christian passiert ist“, sagte Hjulmand, der noch im Wembley-Stadion vorausblickte. In der WM-Qualifikation führt sein Team die Gruppe F mit drei Siegen aus drei Spielen an, die Mischung aus erfahrenen Spielern (unter anderem Kjaer, Torwart Kasper Schmeichel, Delaney, Braithwaite) und hungrigen Profis (Damsgaard, Kasper Dolberg, Maehle) stimmt. „Ich denke, dass große Dinge vor diesem Team liegen“, sagte Hjulmand. „Ich denke, wir können das noch einmal schaffen. Ich habe das Gefühl, dass wir noch besser werden.“ dpa

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