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Radsport - Mitfavorit bei der Tour de France schon früh aus dem Rennen

Schwarzer Tag für Roglic

Von 
dpa
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Le Creusot. Am Ende seiner Kräfte rollte Primoz Roglic über die Ziellinie, schenkte einem kleinen Jungen seine Trinkflasche und stieg nach einer seiner wohl größten Niederlagen mit versteinerter Miene vom Rad. Der Traum auf den ersten Sieg bei der Tour de France ist für den von seinem schweren Sturz geschwächten Slowenen schon vor den ersten Bergen zerplatzt. Während das größte Radrennen der Welt für Roglic nun zur Tour der Leiden wird, schwebt der Gesamtführende Mathieu van der Poel weiter auf Wolke sieben.

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„Ich bin nicht hier, um auf das Gesamtklassement zu fahren. Aber ich werde darum kämpfen, das Gelbe Trikot für einen weiteren Tag zu tragen. Es war eine brutal harte Etappe, aber ich bin sehr glücklich“, sagte van der Poel, der nach der 249,1 Kilometer langen Etappe nach Le Creusot völlig ausgepumpt und mit offenem Trikot im Zielraum saß. „Ich war komplett leer. Wir werden heute Nacht alle sehr gut schlafen.“

Ausreißer Mohoric im Alleingang

Beim Solosieg von Ausreißer Matej Mohoric fuhr der Niederländer auf den vierten Platz und liegt in der Gesamtwertung 30 Sekunden vor dem Belgier Wout van Aert sowie 1:49 Minuten vor dem Dänen Kasper Asgreen. Titelverteidiger Tadej Pogacar hat als Fünfter einen Rückstand von nun 3:43 Minuten auf den Cross-Weltmeister, doch die Zeit des Slowenen kommt erst in den Bergen.

Der Slowene Primoz Roglic kassierte erneut einen Rückstand. © dpa

Dort sollte auch die Stunde von Roglic schlagen, doch nach seinem schweren Sturz auf der dritten Etappe fehlt ihm offenbar die Kraft. Der 31-Jährige musste 18 Kilometer vor dem Ziel am zweitklassiegen Anstieg Signal d’Uchon reißen lassen und hatte fast vier Minuten auf Pogacar und Co. kassiert, als er am Hinterrad des Berliners Simon Geschke das Ziel erreichte. Roglic, der sich mit einer Steißbeinprellung und diversen großflächigen Schürfwunden herumplagt, liegt in der Gesamtwertung bereits fast sechs Minuten hinter seinem Landsmann Pogacar.

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Am Samstag müssen gleich drei Anstiege der ersten Kategorie erklommen werden, bevor es zum Ziel nach Le Grand-Bornand geht.

Tour in Zahlen

  • 7. Etappe Vierzon/Frankreich - Le Creusot/Frankreich (249,10 km): 1. Matej Mohoric (Slowenien) - Bahrain Victorious 5:28:20 Std.; 2. Jasper Stuyven (Belgien) - Trek - Segafredo + 1:20 Min.; 3. Magnus Cort Nielsen (Dänemark) - EF Education-Nippo + 1:40; 4. Mathieu Van Der Poel (Niederlande) - Alpecin-Fenix; 5. Kasper Asgreen (Dänemark) - Deceuninck-Quick-Step; 6. Franck Bonnamour (Frankreich) - B&B Hotels p/b KTM; 7. Patrick Konrad (Österreich) - Bora-hansgrohe; 8. Wout van Aert (Belgien) - Jumbo-Visma; 9. Brent van Moer (Belgien) - Lotto-Soudal + 1:44.
  • Gesamtwertung: 1. Mathieu Van Der Poel (Niederlande) - Alpecin-Fenix 25:39:17 Std.; 2. Wout van Aert (Belgien) - Jumbo-Visma + 30 Sek.; 3. Kasper Asgreen (Dänemark) - Deceuninck-Quick-Step + 1:49 Min.; 4. Matej Mohoric (Slowenien) - Bahrain Victorious + 3:01; 5. Tadej Pogacar (Slowenien) - UAE Team Emirates + 3:43.
  • Bergwertung: 1. Matej Mohoric (Slowenien) - Bahrain Victorious 11 Pkt. – Sprintwertung: 1. Mark Cavendish (Großbritannien) - Deceuninck-Quick-Step 168 Pkt.
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