Hamburg Freezers: Paul Gardner bringt die Wende Neuer Coach, neues Team

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Hamburg. Mit einem Kraftakt haben die Hamburg Freezers das Bruderduell der beiden Teams von US-Milliardär Philip Anschutz gegen Berlin perfekt gemacht. Nachdem sie die ersten beiden Partien in den Vor-Play-offs gegen die Frankfurt Lions verloren hatten, zogen sie in unnachahmlicher Weise den Kopf aus der Schlinge und warfen die Hessen am Mittwoch mit dem dritten Sieg in Serie aus dem Rennen.

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Vater des Erfolgs ist Trainer Paul Gardner. Seitdem er am 13. Dezember den erfolglosen Bill Stewart ablöste, sind die Hanseaten nicht wiederzuerkennen. Seit Jahresbeginn holten sie mit 39 Punkten nur zwei Zähler weniger als die Eisbären und rollten damit das Feld von hinten auf. "Das Team hat unglaublichen Charakter", lobt Gardner. Ex-Adler John Tripp lebte das neue Selbstverständnis vor: Im dritten Spiel gegen Frankfurt kehrte er trotz einer Verletzung im Gesicht aufs Eis zurück und führte die Mannschaft zum ersten Sieg der Serie. Das Ende ist bekannt.

Ullmanns Analyse:

Stärken: "Seit der Rückkehr von Alex Barta geht es bei den Freezers bergauf. Mein Kollege aus der Nationalmannschaft hat die Hamburger überhaupt erst in die Vor-Play-offs geschossen. Außerdem ist Torhüter Jean-Marc Pelletier in der Form, mit der er die Adler 2007 zur Meisterschaft geführt hat."

Schwächen: "Die Hanseaten haben eine harte Serie gegen Frankfurt in den Knochen."

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Expertentipp: "Hamburg kann Berlin ärgern - mehr nicht." cr/sid