Ski alpin - Streif sorgt für Schreckensbilder Kritik nach Stürzen

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dpa
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Rettungskräfte versorgen den gestürzten Urs Kryenbühl auf der Strecke. © dpa

Kitzbühel. Als die Ärzte den schlimm gestürzten Urs Kryenbühl noch im Ziel von Kitzbühel versorgten, war Ryan Cochran-Siegle schon mit dem Rettungshubschrauber weggeflogen worden. Die berüchtigte Streif hat auch 2021 für schwere Stürze gesorgt und das sportliche Ergebnis samt dem starken fünften Platz von Andreas Sander in den Hintergrund gerückt. Der Schweizer Kryenbühl war beim Zielsprung mit dem Kopf auf die Piste gekracht, US-Profi Cochran-Siegle hatte bei seinem Unfall ein Fangnetz durchbrochen.

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Vor allem Kryenbühls Sturz schockte die Anwesenden und TV-Zuschauer. Der 26-Jährige hatte beim Zielsprung mit fast 150 Stundenkilometern das Gleichgewicht verloren. Swiss Ski teilte am Abend mit, dass sich Kryenbühl laut einer ersten Untersuchung eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeines sowie einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie zugezogen hat. Er bleibe über Nacht im Krankenhaus. „Der Sprung geht zu weit“, sagte Sieger Beat Feuz aus der Schweiz. dpa