Skispringen - Eisenbichler in Willingen auf Platz drei Kampf mit dem Wind

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dpa
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Willingen. Erst fehlte das Party-Publikum, dann blieben die sportlichen Erfolge aus – und schließlich verblies der heftige Wind im Upland auch noch das zweite Einzel. Markus Eisenbichler und die deutschen Skispringer haben beim prestigeträchtigen Heimspiel in Willingen ein turbulentes Wochenende erlebt, können nach einem 143-Meter-Traumflug und Rang drei von „Eisi“ aber optimistisch zum nächsten Heimspiel in Klingenthal reisen. Mit dem ersten Sieg im Jahr 2021 wurde es aber auch auf der riesigen Mühlenkopfschanze nichts. Stattdessen dominierte mal wieder der Norweger Halvor Egner Granerud.

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Auf die Flüche vom Samstag ließ der Bayer am Sonntag einen Podestplatz folgen. „Yes!“, jubelte er nach dem 113 Minuten langen Durchgang im Auslauf – ein zweiter Sprung fand angesichts des kräftigen Windes nicht statt. „Das war alles ein bisschen glücklich heute“, konstatierte Eisenbichler. Tags zuvor hatte er nach Rang acht noch ganz anders geklungen: „So eine Scheiße“, rief der emotionale Bayer nach dem Flug, bevor er in der ARD nachlegte: „Es geht mir auf den Sack, geht mir richtig auf den Sack.“

Während Granerud Sieg um Sieg einfährt, kämpfen Eisenbichler und Kumpel Karl Geiger – der am Sonntag Platz 23 belegte – mit massiven Formschwankungen. dpa