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Prozess in Bellinzona

FIFA fordert von Platini 2,2 Millionen Franken Rückzahlung

Von 
dpa
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Soll der FIFA mehr als zwei Millionen Euro zurückzahlen: Ex-UEFA-Boss Michel Platini. © Alessandro Crinari

Bellinzona. Die FIFA sei «arglistig getäuscht» worden, sagte Verteidigerin Catherine Hohl-Chirazi in ihrem Pläydoyer vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona.

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Im Vertrag zwischen Platini und der FIFA gebe es keinen Hinweis darauf, dass die an ihn ausgezahlten 300.000 Franken eine «Anzahlung» gewesen seien und der frühere UEFA-Chef eigentlich eine Million Franken pro Jahr für seine Beratertätigkeit erhalten sollte. Auch habe keine Ratifizierung der Zahlung stattgefunden, begründete Hohl-Chirazi. Die FIFA treffe keine Schuld.

Am Vortag hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft sowohl für Blatter als auch für Platini eine Freiheitsstrafe von jeweils einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung gefordert. Platini soll zudem eine Geldstrafe von rund 2,2 Millionen Franken (rund 2,1 Millionen Euro) zahlen. Beide müssen sich wegen des Vorwurfs des Betrugs und weiterer Delikte verantworten, sie weisen alle Anschuldigungen zurück. Das Urteil soll am 8. Juli fallen.

Details zur Verhandlung beim Bundesstrafgericht

Mitteilung der Bundesanwaltschaft von November 2021

Vorläufiger Verhandlungsplan

© dpa-infocom, dpa:220616-99-692507/2

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