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Radsport - Belgier gewinnt Tour-Etappe am Mont Ventoux

Emotionaler Van Aert

Von 
dpa
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Malaucène. Als Alleskönner Wout van Aert seinen „größten Sieg“ dem ausgeschiedenen Teamkollegen Tony Martin widmete, hatte Dominator Tadej Pogacar seine erste kleine Schwäche bei der Tour de France mit viel Mühe wieder korrigiert. Am kahlen Riesen Mont Ventoux, der erstmals in der Tour-Geschichte zweimal an einem Tag überquert werden musste, ist der 22 Jahre alte Gelb-Träger aus Slowenien am Mittwoch zum ersten Mal von einem Mitfavoriten abgehängt worden.

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Bei der Siegerehrung wirkte Pogacar erleichtert – wohl auch, weil er wegen der Schwäche des bisherigen Zweiten Ben O’Connor nun mit über fünf Minuten im Gesamtklassement führt. Van Aert düpierte auf den 198,9 Kilometern von Sorgues nach Malaucène die versammelte Konkurrenz – und wurde im Zielraum richtig emotional. „Es ist einer der ikonischsten Berge der Welt. Das ist vielleicht mein größter Sieg jemals“, sagte der Belgier. Den Triumph widmete er auch seinem geplagten Team Jumbo-Visma, das nach Kapitän Primoz Roglic auch Routinier Martin verlor: „Wir hatten so viel Pech in der ersten Woche und haben heute noch Tony Martin durch einen Sturz verloren.“ Martin war früh auf dem schweren Teilstück gestürzt. Von den TV-Kameras wurde eingefangen, wie der 36-Jährige mit aufgeschürftem rechten Oberschenkel am Straßengraben saß und behandelt wurde. dpa

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