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Radsport

Das bringt der Tag bei der Tour de France

Nach den schweren Alpen-Etappen trägt der Däne Jonas Vingegaard das Gelbe Trikot. Doch es bleibt spannend. Tadej Pogacar hat bereits in Alpe d'Huez gezeigt, dass er attackieren will.

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dpa
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Jonas Vingegaard liegt in der Gesamtwertung 2:22 Minuten vor Titelverteidiger Tadej Pogacar. © Daniel Cole

Alpe d'Huez. Die 109. Tour de France verlässt die Alpen, der Zweikampf zwischen Gelb-Träger Jonas Vingegaard und dem slowenischen Titelverteidiger Tadej Pogacar geht weiter.

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2:22 Minuten liegt der Däne vor Pogacar, dahinter bleibt Ex-Tourchampion Geraint Thomas in Lauerstellung. Heute dürfen die Stars verschnaufen.

Hoffnung für die Sprinter

Auf der 13. Etappe über 192,6 Kilometer von Le Bourg d'Oisans nach Saint-Etienne warten nur zwei Berge der dritten und einer der zweiten Kategorie. Es bietet sich den Sprintern eine der wenigen Chancen auf eine Massenankunft. Dafür müssten die Sprinterteams aber arbeiten, denn Ausreißer dürften auf einen Etappensieg hoffen. So wie 2019, als der Belgier Thomas De Gendt in Saint-Etienne im Alleingang triumphierte.

Kampf um Gelb

War die Tour im vergangenen Jahr quasi nach dem ersten Alpen-Wochenende entschieden, geht es dieses Mal hochspannend zu. Sieben Fahrer liegen innerhalb von 4:07 Minuten. Und Pogacar, der am Col du Granon so eingebrochen ist, lieferte bereits beim Anstieg zum Radsport-Mekka Alpe d'Huez einen Vorgeschmack für die Pyrenäen. «Jetzt ist es an mir zu attackieren. Natürlich ist Jonas beeindruckend, aber wir werden uns bis zum Ende bekämpfen. Ich werde alles geben», kündigte Pogacar an. Vingegaard ist darauf vorbereitet: «Ich habe riesengroßes Vertrauen in meine Mannschaft. Aber irgendwann kommt es mit Pogacar immer zum Kampf Mann gegen Mann.»

Oldies

Der viermalige Tour-Champion Chris Froome hat mit Platz drei in Alpe d'Huez noch einmal alte Klasse aufblitzen lassen. «Ich habe mich besser und besser gefühlt. Ich habe mein Glück versucht und alles gegeben. Ich bereue nichts», sagte der 37-Jährige. Der ein Jahr jüngere Simon Geschke verteidigte indes einen weiteren Tag sein Bergtrikot. «Viele Fahrer jagen mein Trikot. Ich bin froh, dass ich es einen vierten Tag hintereinander behalten konnte. Aber ich sehe mich mit dem Trikot noch nicht in Paris», sagte der gebürtige Berliner.

© dpa-infocom, dpa:220714-99-27218/2

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