Eishockey - Champions Hockey League passt Modus an CHL startet mit K.o.-Runde

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dpa
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Zürich. Die Champions Hockey League (CHL) verzichtet aufgrund der Corona-Pandemie auf Gruppenspiele und verschiebt den geplanten Saisonauftakt um gut einen Monat. Statt wie geplant am 3. September sollen die ersten Spiele in dem Wettbewerb mit den Adler Mannheim, Red Bull München, den Straubing Tigers und den Eisbären Berlin am 6. Oktober stattfinden. Zudem treten die 32 Teilnehmer von Beginn an in K.o.-Runden mit Heim- und Auswärtspartien an, teilte die CHL am Dienstag mit. Die Paarungen stehen noch nicht fest.

Die Adler um David Wolf starten später in die Champions League. © Imagp
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„Die Champions Hockey League ist ein paneuropäischer Wettbewerb mit 13 involvierten Ländern, was bedeutet, dass wir von den Entscheidungen und Regeln von 13 Regierungen abhängig sind“, begründete CHL-Präsident Peter Zahner die Entscheidungen. Das Endspiel ist für den 9. Februar geplant.

Hohe Verluste für DEB

Derweil rechnet der Deutsche Eishockey Bund mit einem Verlust in „einer sechsstelligen Höhe“, sagte Sportdirektor Stefan Schaidnagel im Gespräch mit „Eishockey News“. Fünf Länderspiele waren im April und Mai in Mannheim, Nürnberg, Heilbronn, Dresden und Crimmitschau ebenso wie die WM im Mai in der Schweiz abgesagt worden.

Der Deutschland Cup vom 7. bis 10. November in Krefeld stehe „nicht zur Diskussion“, sagte Schaidnagel. „Wir sind jetzt eineinhalb Jahre vor Olympia. Ich kann nicht Länderspielmaßnahmen kippen, die essenziell wichtig sind“, sagte er. „Ist das Abschneiden bei Olympia schlecht, reden wir über ganz andere Summen im nächsten Förderungszyklus. Das würde tiefgreifende Probleme zur Folge haben.“ dpa