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Paralympics - Deutschland schickt 134 Sportler nach Tokio

Rehm an der Spitze

Von 
dpa/red
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Frankfurt. Der Deutsche Behindertensportverband schickt 134 Athletinnen und Athleten zu den Paralympics, die vom 24. August bis 5. September in Tokio stattfinden. Das gab der DBS am Montag bei der virtuellen Vorstellung des deutschen Kaders in Duderstadt bekannt. Angeführt wird das deutsche Team vom zweimaligen Weitsprung-Paralympics-Sieger Markus Rehm, der vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS noch um einen Olympia-Start kämpft.

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Weitspringer Markus Rehm führt das deutsche Paralympics-Team an. © dpa

In Rio 2016 war das Team Deutschland noch mit 148 Athletinnen und Athleten vertreten. „Wir hatten mehr Sportler mit erfüllter Quali-Norm, als wir nominieren konnten“, sagte Karl Quade, der zum 13. Mal das Team als Chef de Mission anführt. Hauptgründe für die leicht gesunkene Teilnehmerzahl seien die verstärkte internationale Konkurrenzsituation sowie die schwierigen Trainings- und Qualifikationsbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie.

Vom Team Tokio der Metropolregion sind die Para-Judoka Oliver Upmann und Nikolai Kornhaß dabei, außerdem die Rollstuhl-Baskeballerin Svenja Mayer. Nicht berücksichtig wurden Hanne Brenner (Para-Dressur), Sitzvolleyballer Magnus Fischer sowie Para-Triathletin Lena Dieter.

43 Team-Mitglieder geben ihr Paralympics-Debüt. Die größte Abordnung bilden die Leichtathleten (27). Erstmals ist Deutschland im Boccia vertreten. Mit dabei sind auch zwei frühere Olympia-Starter: Sprinter Alexander Kosenkow ist als neuer Guide von Katrin Müller-Rottgardt ebenso am Start wie der mit Olympia-Bronze dekorierte Bahnradsprinter Robert Förstemann als Pilot des sehbehinderten Kai Kruse.

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„Wir hoffen, dass auch diese Spiele das neue Feuer entfachen für die paralympische Bewegung. Aber über allem steht der Schutz der Gesundheit der Teilnehmer und der japanischen Bevölkerung. Wir hoffen, dass Olympia und Paralympics sowie die Leistungen der Sportler in Erinnerung bleiben und nicht das Virus“, sagte der DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. dpa/red

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