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Eishockey - Heppenheimer Merten übernimmt Reindl-Amt

Neues DEB-Präsidium will Verband professionalisieren

Von 
Christian Rotter
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München. Das neue Präsidium des Deutschen Eishockey-Bundes will dem Verband möglichst binnen eines Jahres eine neue Struktur verpassen. „Wir wollen das schnell machen“, sagte der neue Präsident Peter Merten (Bild) nach seiner Wahl am Samstag in München. „Wir wollen den Verband unternehmerisch ausrichten. Das könnte so aussehen, dass wir aus dem Vorstand einen Aufsichtsrat machen“, sagte der Heppenheimer, der lange als Manager in der Industrie gearbeitet hatte.

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Die operative Arbeit des bisherigen Präsidenten Franz Reindl, der nach acht Jahren nicht mehr zur Wahl angetreten war, soll nach der Strukturreform demnach künftig von Sportdirektor Christian Künast und Generalsekretär Claus Gröbner gemacht werden. Einen ähnlichen Ansatz des bisherigen Präsidiums hatte Reindl in seiner Amtszeit nicht mehr umsetzen können.

Das neue Präsidium besteht neben Merten aus den Vize-Präsidenten Hauke Hasselbring (Finanzen), Andreas Niederberger (Sport) und Marc Hindelang (Ligen). Der langjährige Nationalspieler Niederberger kündigte an, weiterhin den vollen Fokus auf die Nationalmannschaft zu legen und Reindls ehrgeizige sportliche Ambitionen fortführen zu wollen. „Wir werden da weiter Gas geben“, kündigte der Vater des aktuellen Nationalkeepers Mathias Niederberger an: „Man muss alles dafür tun, die A-Nationalmannschaft so weit oben wie möglich zu halten.“

Fokus auf Heim-WM 2027

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Merten und Hasselbring, der Geschäftsführer des DEL-Clubs Fischtown Pinguins Bremerhaven, wiesen darauf hin, möglichst die Einnahmen des Verbandes steigern zu müssen. „Je besser es bei den Finanzen aussieht, desto mehr können wir im Sport an der Spitze klotzen“, sagte Merten, für den die Ausrichtung der WM 2027, um die sich der DEB bewerben will, besonders wichtig ist. „Es wird nicht anders gehen, als alle sieben bis acht Jahre eine WM zu bekommen, die so viel abwerfen muss, dass sie den Zwischenraum überbrücken lässt“, sagte Hasselbring.

Neben Reindl hatten auch Vizepräsident Daniel Hopp und Berthold Wipfler (Finanzen) erklärt, für keine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Adler-Gesellschafter Hopp hatte im Gespräch mit dieser Redaktion betont: „Nach acht Jahren habe ich für mich gesagt, dass es ein guter Zeitpunkt ist aufzuhören. Wir übergeben den Verband in einer guten Verfassung. “ cr/dpa

Redaktion Koordinator der Sportredaktion

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