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Fußball - Waldhof-Co-Trainer Mehring kehrt als Chefcoach zu seinem langjährigen Verein nach Worms zurück – und wird dort mit offenen Armen empfangen

„Maximilian trägt die Wormatia im Herzen“

Von 
Reiner Bohlander
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Als kompetenter Zuarbeiter von Trainer Patrick Glöckner machte sich Maximilian Mehring beim SV Waldhof einen guten Namen. © Michael Ruffler/PIX

Worms. Die Nachfolge von Kristjan Glibo als Trainer beim Fußball-Oberligisten Wormatia Worms steht fest. Maximilian Mehring, zurzeit noch Co-Trainer beim Drittligisten SV Waldhof, wird in der kommenden Saison Cheftrainer der Nibelungenstädter. Er hat laut dem Club einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Ibrahim Kurt, der Sportvorstand der Wormatia, erklärte: Wichtig war uns bei der Trainerwahl, dass der Neue ein Teamplayer ist, unsere Vereinsphilosophie mitträgt und für Regional- wie Oberliga zur Verfügung steht.“

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Maximilian Mehring ist in Worms alles andere als ein Unbekannter. Der 36-Jährige war ab 2013 zwei Jahre als Spieler bei der Wormatia aktiv. 2015 begann der gebürtige Wormser dann seine Trainerlaufbahn bei den Rheinhessen. Zunächst als Co-Trainer der zweiten Mannschaft, danach von September 2015 bis Juli 2020 als Co-Trainer der ersten Mannschaft. Dann kam das Angebot des SV Waldhof, in Mannheim als Assistent von Trainer Patrick Glöckner zu arbeiten. Die Wormser ließen den A-Lizenzinhaber und ehemaligen Junioren-Nationalspieler damals genauso ungern gehen, wie jetzt die Blau-Schwarzen. Sportvorstand Kurt lässt durchblicken, dass der Waldhof nicht besonders erfreut über den Wechsel von Mehring zurück über den Rhein ist. „Mannheim wollte Max Mehring unbedingt weiter beschäftigen“, sagt Kurt und erklärt: „Dass wir ihn trotz auch anderer Angebote davon überzeugen konnten, den nächsten Schritt seiner Trainerlaufbahn bei der Wormatia zu gehen, macht uns sehr froh.“

Ober- oder Regionalligist?

Mehring selbst freut sich riesig auf die Chance, in verantwortlicher Rolle bei der Wormatia zu arbeiten.„Es ist toll, zu dem Verein als Cheftrainer zurückzukehren, der mir nach meiner aktiven Laufbahn als Spieler die Möglichkeit gegeben hat, in den Trainerberuf zu starten“, sagt Mehring. „Dass Maximilian die Wormatia bereits kennt, sehen wir in unserer aktuellen Situation sicherlich als Vorteil. Maßgebend für unsere Entscheidung waren aber letztlich seine fachlichen Qualitäten und sein Potenzial“, erklärt Sportvorstand Kurt. Norbert Hess, der Sportliche Leiter der Wormatia, sagt: „Maximilian trägt die Wormatia im Herzen, er hat in den Gesprächen voll überzeugt.“

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Ob Mehring in der kommenden Spielzeit einen Ober- oder einen Regionalligisten übernehmen wird, ist noch nicht sicher. Es sieht aber gut aus, dass der aktuelle Wormatia-Coach Kristjan seinem Nachfolger einen Aufsteiger übergibt. Momentan stehen die Wormser in der Meisterrunde der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar mit 67 Punkten auf dem ersten Tabellenrang. Der erste Verfolger ist Eintracht Trier, der aktuell bei 60 Zählern steht, allerdings zwei Spiele weniger als die Wormser ausgetragen hat.

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Die Wormatia empfängt am Samstag, 14 Uhr, Alemannia Waldalgesheim. Gut möglich, dass sich die Frage nach Ober- oder Regionalliga bereits am Samstag, 21. Mai, 14 Uhr, endgültig beantworten lässt. Dann muss die Wormatia bei Eintracht Trier antreten. Der künftige Wormser Coach drückt die Daumen und arbeitet offenbar schon im Hintergrund. „Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits und ich kann es kaum erwarten, hier loszulegen“, betont Mehring.

Freier Autor

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