Fußball - SV Waldhof lotet Stimmung im Team aus Bald wieder am Ball?

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Der Geschäftsführer des SVW: Markus Kompp. © imago images / foto2press

Mannheim. Die Liga ist gespalten und ob ein Plan zur Fortsetzung des Spielbetriebs in der 3. Liga überhaupt umgesetzt werden kann, ist mit Blick auf die politischen Vorgaben noch ungewiss. Doch abgesehen davon, dass sich der SV Waldhof von Beginn an für einen Saisonabbruch positioniert hat, gibt es auch beim Tabellenzweiten Überlegungen, den Trainingsbetrieb unter den entsprechenden Voraussetzungen wieder aufzunehmen – um für alle Fälle vorbereitet zu sein. „Aktuell ist eine Nutzung des Trainingsgeländes am Alsenweg aufgrund der Verfügungslage nicht möglich, wir sind allerdings im Austausch mit der Stadt Mannheim“, erklärt Geschäftsführer Markus Kompp, der bei einer Entscheidung Richtung Trainingsneustart auch die Mannschaft mit ins Boot holen will. „Da auch unsere Fürsorgepflicht als Arbeitgeber sehr wichtig ist, holen wir uns da aktuell ein Meinungsbild ein“, erläutert Kompp. Viel spricht dafür, dass die SVW-Profis wieder an den Ball wollen, Innenverteidiger Marcel Seegert stünde beispielsweise bereit. „Auf jeden Fall. Jeder Fußballer würde sich freuen, selbst die einfachsten Sachen auch in Kleingruppen wieder absolvieren zu können. Das kann kein Programm zu Hause ersetzen“, sagt der 25-Jährige.

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Sollte sich die Mannschaft mehrheitlich für eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs entscheiden, wäre auch das Thema Kurzarbeit wieder bei den Akten. „Die Kurzarbeit war unbefristet vereinbart, es ist aber klar, dass wir dann wieder aus der Kurzarbeit raus gehen, sollte sich die Mannschaft dazu entscheiden, wieder zu trainieren und es die Verfügungslage hergibt“, sagt Kompp.

Keeper Varvodic im Abseits

Dennoch könnte das Thema den Club in einem Einzelfall auch im Mai weiter beschäftigen. Nach Informationen dieser Redaktion konnte sich der SVW mit Torhüter Miro Varvodic in Sachen Kurzarbeit nicht einigen, worauf wohl arbeitsrechtliche Schritte die Folge waren. Varvodic selbst war zu diesem Thema zu keiner Stellungnahme bereit und verwies auf den Verein. Geschäftsführer Kompp wollte sich dazu aber ebenfalls nicht äußern. „Hierzu möchte ich aktuell keinen Kommentar abgeben“, antwortete der 37-Jährige auf Anfrage dieser Redaktion. 

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dpa/th
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