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Fußball - SV Sandhausen wird Interesse an Hannoveraner Duo nachgesagt / Zenga-Sperre ärgert Trainer Schwartz

Kommt Sulejmani zurück in die Region?

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mjw/ü
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Valmir Sulejmani (Mitte) spielt seit seinem Abschied vom SV Waldhof in Hannover, kam dort zuletzt aber nicht wie gewünscht zum Zug.

Sandhausen. Auch bei der 1:3-Niederlage beim FC St. Pauli hat es sich wieder gezeigt: Beim SV Sandhausen drückt der Schuh in der Offensive. Mit gerade einmal 14 Toren aus 14 Spielen stellt der Club vom Hardtwald den viertschwächsten Angriff der gesamten 2. Fußball-Bundesliga. Wenn Pascal Testroet nicht in Szene gesetzt werden kann und Immanuel Höhn als Innenverteidiger zuletzt die einzigen beiden Tore erzielte, dann deckt das schonungslos die Schwächen auf.

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Mit Corona lange außer Gefecht

Es ist also kaum verwunderlich, dass die Verantwortlichen nachbessern möchten. Nach Informationen des Internetportals „Sportbuzzer“ soll Valmir Sulejmani ein möglicher Kandidat sein. Der 25-Jährige hat in der Rhein-Neckar-Region bereits beim SV Waldhof seine Spuren hinterlassen und steht derzeit bei Hannover 96 unter Vertrag. Dort kommt er aktuell aber selten zum Zug, obwohl die Niedersachsen ihren Erwartungen ebenfalls hinterherlaufen. Beim torlosen Remis gegen den SC Paderborn schmorte Sulejmani 90 Minuten lang auf der Bank. Ein Grund für die fehlenden Einsatzminuten ist eine Corona-Infektion, die den Kosovaren lange außer Gefecht gesetzt hatte.

Schon im Januar 2020 soll der SVS ein Auge auf Sulejmani geworfen haben. Damals wiegelte Sandhausens Sportlicher Leiter Mikayil Kabaca allerdings noch ab, obwohl es ein erstes Treffen zum Kennenlernen gab. Nun könnten die Spekulationen aber wieder Fahrt aufnehmen.

Neben Sulejmani soll auch Mike Frantz das Interesse der Hardtwälder geweckt haben. Er stünde für den nötigen Biss im Mittelfeldzentrum und wäre ein idealer Back-up beispielsweise für Erik Zenga, der sich in Hamburg seine fünfte Gelbe Karte einfing. SVS-Trainer Alois Schwartz war über das Foul in der siebten Minute der Nachspielzeit wenig erfreut: „Es ärgert mich schon ein bisschen, dass er sich da noch an seinen Gegenspieler hängt. Auf der anderen Seite kann man auch vom Schiedsrichter in der letzten Aktion etwas Fingerspitzengefühl erwarten, aber regelkonform ist die Karte.“

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Nächste Ausfahrt Gelsenkirchen

Wer Zenga an diesem Samstag (13.30 Uhr) beim FC Schalke 04 vertreten wird, steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass es nicht Mike Frantz sein wird, denn der 35-jährige Routinier hat zeitgleich mit Hannover ein Auswärtsspiel beim Karlsruher SC und könnte frühestens im Januar zum SVS stoßen. 

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