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Rhein-Neckar Löwen gewinnen deutlich in der European League

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dpa
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© AS Sportfoto/ Binder

Gudme. Die Rhein-Neckar Löwen sind erfolgreich in die Gruppenphase der European League gestartet. Der Handball-Bundesligist gewann am Dienstag beim dänischen Erstligisten GOG Handbold mit 37:32 (19:14). Vor 500 Zuschauern war der überragende Romain Lagarde mit zehn Treffern erfolgreichster Torschütze der Nordbadener. Die ersten beiden Partien der Löwen in dem Wettbewerb waren coronabedingt ausgefallen.

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Rhein-Neckar Löwen gewinnen erstes Gruppenspiel 37:32 (19:14) gegen GOG Svendborg Gudme

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Der zweifache deutsche Meister trat in Gudme ohne die geschonten Stammkräfte Uwe Gensheimer, Jannik Kohlbacher und Andy Schmid an. Entsprechend schwer tat sich die neu formierte Mannschaft von Trainer Martin Schwalb in den Anfangsminuten und musste sich in der Abwehr erstmal finden.

Nach einem 9:11-Rückstand (19.) führte der Bundesligist aber trotz der Roten Karte gegen Lukas Nilsson (23.) schon zur Pause mit 19:14. Nach dem Seitenwechsel verteidigten die Löwen ihren Vorsprung problemlos.

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    Von der Papierform ist es ein Spitzenspiel. Doch rein sportlich gesehen geht es für die Rhein-Neckar Löwen am Samstag (18.30 Uhr) in der Handball-Bundesliga gegen den SC Magdeburg nicht mehr um sonderlich viel. Beide Mannschaften haben die Teilnahme an der European League sicher – und wenn der SCM sich nicht mehr ganz dumm anstellt, wird er die Saison bei momentan drei Punkten Vorsprung auf die Löwen selbst bei einer Niederlage in der Mannheimer SAP Arena als Dritter beenden. „Es wird schwierig für uns, Magdeburg noch einzuholen“, sagt Rechtsaußen Patrick Groetzki: „Unser Ziel muss es sein, Vierter zu werden.“ Nach dem Auswärtssieg der Füchse Berlin bei der SG Flensburg-Handewitt wird das schwer genug, der Hauptstadt-Club liegt nur noch einen Zähler hinter den Löwen. „Immer noch kleine Hänger drin“ Groetzki kehrte zuletzt beim 28:26-Auswärtssieg über den Bergischen HC nach überstandener Verletzung zurück in den Kader. Erst nach dem Aufwärmen war klar, dass der gebürtige Pforzheimer mitwirken kann. Zu Beginn des zweiten Durchgangs feierte er sein Comeback. „Ich habe ja gar keinen Ball bekommen, musste gar nicht springen. Da wäre es vielleicht ein wenig schmerzhaft gewesen. Aber so hat es sich gut angefühlt“, berichtet Groetzki, der bei den Löwen nach zwei Siegen in Serie eine kleine Trendwende sieht. Wieder einmal. Denn im Prinzip geht es seit Monaten auf und ab bei den Badenern. Der Rechtsaußen wertet die beiden Erfolge dennoch als „Bestätigung, dass wir auf einem besseren Weg als zuvor sind“ und sieht die Löwen ein wenig stabiler: „Wir haben immer noch kleine Hänger drin, aber die werden kürzer.“ {element} Im Innenblock harmonierte in den vergangenen Partien das Duo mit Mait Patrail und Ymir Gislason, ein Problem waren in Düsseldorf die technischen Fehler, die der BHC bestrafte. „Wir kassieren zu schnell zu leichte Tore“, analysiert Torwart Andreas Palicka den Ist-Zustand: „Wenn wir ein paar Treffer mit einem besseren Rückzug verhindern können, dann sieht es echt gut aus.“ Der eine oder andere Abwehr-Angriff-Wechsel weniger würde dabei bestimmt zusätzlich helfen. {furtherread}

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