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Handball

Final Four in Mannheim: Magdeburg triumphiert, Löwen krallen sich Platz drei in European League

Von 
Marc Stevermüer
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Das Löwen-Rudel bei einer Auszeit im Spiel gegen Plock. © PIX-Sportfotos/Michaela Koesegi

Mannheim. Die Rhein-Neckar Löwen haben das Final Four der European League mit einem versöhnlichen Erlebnis beendet. Im Spiel um den dritten Platz gewann der Handball-Bundesligist am Sonntag in der Mannheimer SAP Arena mit 32:27 (15:12) gegen den polnischen Topclub Wisla Plock. Tags zuvor hatte der zweifache deutsche Meister das Halbfinale gegen die Füchse Berlin mit 32:35 verloren, wodurch der große Titeltraum platzte. Der Hauptstadt-Club verlor das Finale gegen den SC Magdeburg mit 25:28. SCM-Torwart Jannick Green wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.

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Sieg gegen Plock

Löwen beenden European League mit Platz drei

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Löwen - Plock 32:27 (15:12)

Löwen: Katsigiannis, Palicka (ab 49. Minute) – Tollbring (10), Kohlbacher (2), Groetzki (5) – Ekdahl du Rietz (5), Lagarde, Kirkelökke (4) – Abutovic, Gislason (1), Nilsson (3), Schmid (1), Lagergren, Patrail, Ahouansou, Veigel (1).

Plock: Morawski, Stevanovic – Daszek, Ruiz Sanchez (2), Fernandez (5), Serdio Guntin, Susnja, Szita (6), Komarzewski, Krajewski (6/2), Terzic, Toto (2), Dutra, Mihic (3), Czaplinski (1), Mindegia (2).

Schiedsrichter: Biro/Kiss (Ungarn).

Zuschauer: keine.

Strafminuten: Abutovic (2), Kirkelökke (2), Ekdahl Du Rietz (2)- Susnja (2), Terzic (2), Fernandez (2).

Beste Spieler: Tollbring, Ekdahl Du Rietz – Murawski, Szita.

„Es war eine schwierige Situation für uns nach der Niederlage gegen Berlin. Für uns war es wichtig, dieses Spiel zu gewinnen“, sagte Trainer Klaus Gärtner nach dem Erfolg über Plock. Im Duell mit den Polen führten die Löwen schnell mit 6:2 (10.), nach einigen Fehlwürfen von Lukas Nilsson und Jerry Tollbring schwand der Vorsprung aber und beim 9:8 (19.) waren die Polen wieder im Spiel. Torwart Nikolas Katsigiannis sorgte mit einigen Paraden danach jedoch dafür, dass sich der deutsche Pokalsieger von 2018 wieder absetzte und ein 15:12 mit in die Pause nahm.
Nach dem Seitenwechsel trumpfte bei den Löwen Kim Ekdahl Du Rietz auf. Der erst am Freitag kurzfristig unter Vertrag genommene Schwede legte nach seinen zwei Toren im ersten Durchgang noch drei Treffer nach und zeigte auch in der Abwehr eine gute Leistung. Bester Mann auf dem Feld war indes einmal mehr Linksaußen Tollbring, der sich von seinen Fehlwürfen in der ersten Halbzeit nicht aus der Ruhe bringen ließ und zehn Treffer erzielte.

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Redaktion Handball-Reporter, Rhein-Neckar Löwen und Nationalmannschaft

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