Handball

Eulen reiten die Erfolgswelle

Zweitligist siegt auch beim TV Hüttenberg mit 31:28

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bol
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Hüttenberg. Die Eulen Ludwigshafen haben am Samstag den nächsten Auswärtserfolg gelandet. Der Handball-Zweitligist gewann beim TV Hüttenberg vor 1040 Zuschauen mit 31:28 (13:14). Es war der vierte Sieg in Folge für die Mannschaft von Trainer Michel Abt, die in der Tabelle auf den sechsten Rang kletterte.

Überragend bei den Eulen war Matej Asanin. Der Torhüter kam Mitte der ersten Halbzeit ins Spiel und kam auf 14 Paraden in 40 Minuten. Die Eulen spielten auch dank des Kroaten eine ganz starke zweite Halbzeit. „Jede Parade des Torwarts ist auch eine Parade der Abwehr“, sagte Matchwinner Asanin: „Wir sind nach den Schwierigkeiten in der ersten Hälfte stark zurückgekommen. Als wir dann im zweiten Durchgang im Spiel waren, haben wir es einfach sehr gut gemacht“, so Asanin weiter. Der Eulen-Keeper erklärte: „Das 7:6 haben wir unglaublich gut gespielt, fast jeder Angriff war ein Tor. Das ist das Rezept, das wir beibehalten müssen.“

Keskic ersetzt Zacharias

Eulen-Trainer Michel Abt war ebenfalls zufrieden: „Die erste Halbzeit war zum Vergessen, dann haben wir mit dem Einsatz des siebten Feldspielers gut gespielt. Da haben wir sehr, sehr viel gute Entscheidungen getroffen.“ Der Ludwigshafener Coach lobte vor allem Pascal Bührer, der als Regisseur das Angriffsspiel der Pfälzer leitete: „Pascal hat in 25 Minuten keinen Fehlpass gespielt.“ Auch wieder stark bei den Pfälzern: Kapitän Maximilian Haider, der alle seine sechs Würfe auf das Hüttenberger Tor verwandelte.

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Vor dem Spiel vor gab es noch eine kleine Hiobsbotschaft: Lion Zacharias hatte sich im Abschlusstraining verletzt. Für die Löwen-Leihgabe kam Enes Keskic zurück in den Ludwigshafener Kader.

Die Eulen haben mit der Bilanz von 13:7 Zählern somit nur drei Minuspunkte mehr als der Tabellenzweite Dessau-Roßlauer HV (18:4), der ein Spiel mehr absolviert hat – es läuft bei den Ludwigshafenern. Routinier Pascal Durak erklärte: „Wir haben eben einen Monat gebraucht, wir sind von Woche zu Woche besser geworden, die Abwehr ist konstant gut, der siebte Feldspieler funktioniert.“ Die Eulen dürfen nach Samstag noch mehr nach oben schauen.

Eulen: Urbic (1. – 20., 41. bei einem Siebenmeter), Asanin (ab 20.) - Salger (3), Bührer (3), Meyer-Siebert (1), Durak (4), Schaller (2/2), Haider (6), Remmlinger (4), Falk, Eisel (1), Jannek Klein (5), Keskic (1), Gorpishin (1). bol