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Handball - Friesenheim-Trainer moniert fehlenden Einsatzwillen

Biegler sauer auf die Eulen

Von 
bol/red
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Ludwigshafen. Auch neun Spiele vor dem Saisonende kommt Handball-Zweitligist Eulen Ludwigshafen einfach nicht in die Spur zurück. Am Samstagabend kassierten die Pfälzer beim abstiegsbedrohten TuS Ferndorf eine empfindliche 24:32 (10:15)-Niederlage und damit den nächsten Nackenschlag. Auch der Trainerwechsel an Ostern von Ceven Klatt zu Michael Biegler hat mit Blick auf die Ergebnisse nicht viel bewirkt: Es war die zweite Niederlage im dritten Spiel unter Biegler, der nach dem Patzer entsprechend angefressen war. „Wir waren vom Kopf nicht da. Einige Spieler haben geglaubt, sie könnten sich ohne Einsatz behaupten“, zürnte der Coach und sagte: „Wir haben den Kampf nicht angenommen, das geht nicht.“

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Tabellarisch muss der Bundesliga-Absteiger mit 29:29 Punkten inzwischen sogar nach unten schauen – auch wenn der Puffer auf den Drittletzten TV Großwallstadt (21:39) noch komfortabel ist. Der Anspruch der Pfälzer an sich selbst sollte allerdings ein anderer sein.

Nur Meyer-Siebert überzeugt

„Wir hatten uns viel vorgenommen, wir wollten hier anders auftreten, auch, weil es ein Vier-Punkte-Spiel war. Bereitschaft und Wille haben aber komplett gefehlt“, betrieb Rechtsaußen Pascal Durak Selbstkritik. Zuletzt stand der Angriff im Fokus von Coach Biegler. Doch in Ferndorf zeigten die Eulen auch große Schwächen in der Defensive. „Wir waren in der Abwehr immer einen Tick zu spät“, befand Julius Meyer-Siebert. Der 21-Jährige bekommt unter Coach Biegler viel mehr Spielzeit. In Dormagen fiel im Eulen-Rückraum Shooter Stefan Salger früh wegen einer Roten Karte aus, diesmal fehlte Hendrik Wagner. Meyer-Siebert war in beiden Spielen ein sehr guter Ersatz. Gegen Dormagen erzielte der 2, 06-Meter-Hüne, den die Ludwigshafen vom Erstligisten SC DHfK Leipzig ausgeliehen haben, sechs Tore. In Ferndorf waren es sogar sieben Tore für Meyer-Siebert. „Wir waren aber chancenlos, das ist sehr bitter“, sagte der auffälligste Ludwigshafener.

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Eulen Ludwigshafen: Asanin Urbic, Hoblaj, – Salger (3), Dietrich (1), Eisel (1), Keskic, Meyer-Siebert (7), Falk (1), Durak (5/3), Meddeb, Wagner, Neuhaus (5/1), Klimek (1), Schlafmann, Hofmann. 

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