Fußball - Eintracht empfängt am Samstag den VfL Wolfsburg

Genervter Hütter

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dpa
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Frankfurt. Der erstmalige Einzug in die Champions League ist ganz nah – und doch muss Eintracht Frankfurt im Sommer den Verlust seiner kompletten Führungsriege befürchten. Der Abgang von Bruno Hübner ist schon fix, Sportvorstand Fredi Bobic will trotz eines Vertrags bis 2023 ebenfalls weg und auch Trainer Adi Hütter will sein Ende Februar geäußertes klares Bekenntnis („Ich bleibe!“) trotz hervorragender sportlicher Perspektive derzeit nicht mehr in dieser Deutlichkeit wiederholen.

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Auf die Frage, ob er die Journalisten zu seinen Zukunftsplänen ein bisschen erhellen könne, antwortete der Österreicher am Donnerstag: „Nein, werde ich nicht. Ich werde mich nicht immer wiederholen, sondern ich werde weiter genau das tun, was ich bisher gemacht habe. Ich werde mich aufs Wesentliche konzentrieren und das ist der VfL Wolfsburg.“ In der Mannschaft habe ihn noch keiner auf das Thema angesprochen. Hütter war zuletzt als Nachfolger von Marco Rose in Gladbach gehandelt worden.

Vor dem Spitzenspiel gegen Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky), mit dem die Eintracht bis auf einen Punkt an Rang drei heranrücken kann, wirkt Hütter von den Gerüchten genervt. Nachdem er 2018 schon Bern als Meister verließ, wäre es nicht untypisch, auch in Frankfurt nach einem solchen Riesenerfolg weiterzuziehen. Martin Hinteregger fällt weiter aus, Amin Younes steht nach Adduktorenproblemen wieder zur Verfügung. dpa