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Fußball

Eintracht freut sich auf Start in historische Saison

Frankfurts Auftakt am Montag im DFB-Pokal in Magdeburg

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dpa
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Frankfurt. Oliver Glasner (Bild) kann es kaum erwarten. „Wir freuen uns, dass es jetzt endlich losgeht. Wir gehen mit großer Motivation in die Saison“, sagte der Trainer von Eintracht Frankfurt am Freitag vor dem Start in eine historische Spielzeit.

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Los geht es am Montag (20.45 Uhr/ARD) mit der Erstrundenpartie im DFB-Pokal beim Zweitligisten 1. FC Magdeburg, vier Tage später steht das Bundesliga-Eröffnungsspiel gegen Rekordmeister Bayern München in der heimischen Arena an und am 10. August folgt mit dem Supercup-Finale gegen Champions-League-Sieger Real Madrid in Helsinki das nächste Highlight.

Das Auftaktprogramm hat es also in sich – und ist die perfekte Einstimmung auf die Saison mit der erstmaligen Teilnahme an der Champions League als Krönung. Diese beschert den Hessen eine Rekordeinnahme. Allein für die Gruppenphase gibt es eine Antrittsprämie von gut 15 Millionen Euro, pro Sieg winken weitere 2,7 Millionen Euro. Hinzu kommen Erlöse aus dem TV- und Vermarktungspool der Europäischen Fußball-Union, die jedoch erst am Saisonende ausgeschüttet werden.

Für den Tanz auf drei Hochzeiten in der Spielzeit 2022/23 wurde der Kader quantitativ und qualitativ aufgepeppt. Gleich acht neue Profis um Ex-Weltmeister Mario Götze wurden geholt – und bisher kein Stammspieler abgegeben. Auch der von West Ham United umworbene Flügelflitzer Filip Kostic ist mit großem Eifer bei der Sache. „Wir haben eine funktionierende Mannschaft, uns hat kein Leistungsträger verlassen. Die Neuen können sich nach und nach integrieren und ihre Qualitäten einfließen lassen. Das macht es einfacher im Vergleich zum vergangenen Jahr“, betonte Glasner.

Mehr Varianten im Angriff

Vor allem in der Offensive hat der Österreicher jetzt viel mehr Optionen. Neben Rafael Borré sollen künftig auch Lucas Alario und Randal Kolo Muani knipsen – möglichst schon in Magdeburg. Einen Fehlstart wie im Vorjahr, als die Eintracht beim Drittligisten SV Waldhof Mannheim (0:2) aus dem Wettbewerb flog, soll es nicht wieder geben.

Glasner weiß aber auch, dass sein Team nach dem Triumph in der Europa League vom Jäger zu einem Gejagten geworden ist. „Gegen einen Europapokalsieger ist jeder Gegner extra motiviert. Aber das ist auch eine Auszeichnung dafür, dass wir etwas Außergewöhnliches geleistet haben. Und es kann auch dabei helfen, immer unseren Fokus zu finden“, sagte der 47-Jährige.

Das wird auch nötig sein, wenn die Eintracht in der Liga eine bessere Rolle spielen will als in der Vorsaison, die auf Rang elf abgeschlossen wurde. „Es liegt an uns, unsere Leistung abzurufen und so aufzutreten, dass wir als Sieger vom Platz gehen. Das wird uns nicht immer gelingen, aber wir haben in der vergangenen Saison bewiesen, dass wir damit umgehen können“, sagte Glasner. dpa

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