Eishockey - Verteidiger und Stürmer fehlen für Wochen Adler ohne Lehtivuori und Loibl

Von 
Jan Kotulla
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Vorlagengeber Stefan Loibl fällt ebenfalls aus. © AS Sportfoto / Sörli Binder

Mannheim. Pavel Gross muss seine Mannschaft nicht nur für das Baden-Württemberg-Duell am Freitag (18.30 Uhr) bei den Schwenninger Wild Wings umbauen. Wie die Adler Mannheim am Donnerstag bekannt gaben, fallen Verteidiger Joonas Lehtivuori wegen einer Beinverletzung für rund vier Wochen und Stürmer Stefan Loibl (Armverletzung) etwa 14 Tage aus.

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Passiert waren die Verletzungen beim 4:1-Sieg der Blau-Weiß-Roten am Montagabend gegen Ingolstadt. Für beide war die Partie bereits vor der ersten Pause zu Ende, nun standen nach den erfolgten Kernspin-Untersuchungen genauere Informationen zu den Ausfallzeiten fest.

Gross hatte bereits am Mittwoch damit gerechnet, dass er auf Lehtivuori und Loibl verzichten muss. Daher ist die Chance groß, dass der Coach Förderlizenzspieler Pierre Preto vom Zweitliga-Kooperationspartner Heilbronner Falken zu den Mannheimern beordert.

Für Lehtivuori ist es die dritte Verletzung, seit der Finne bei den Adlern unter Vertrag steht. War es 2018, in seinem ersten Jahr eine Knieverletzung, musste der Linksschütze im Februar 2020 wegen einer Armverletzung pausieren. Dabei gilt der 32-Jährige zu den gesetzten Akteuren, in der Meistersaison 2018/19 wurde er zum besten Verteidiger der DEL gewählt.

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Bitter ist auch für Loibl die Zwangspause. Der 24-Jährige, der vor der Saison von den Straubing Tigers in die Quadratestadt kam, hatte wegen einer langwierigen Beininfektion fast die komplette Vorbereitung samt MagentaSport-Cup verpasst. Er feierte am zweiten Spieltag – gegen seinen Ex-Club – sein Debüt mit dem Adler auf der Brust. Seitdem hat er ein Tor erzielt und zwölf Treffer vorbereitet. 

Redaktion Sportredakteur