Adler bereit für Auftakt der Champions Hockey League

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Jan Kotulla
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Prags Andrej Kudma scheitert im Testspiel an Dennis Endras. Links Janik Möser. © PIX-Sportfotos/Tina Kurz

Mannheim. Die Mannheimer Adler bereiten sich hochkonzentriert auf ihren Saisonstart in der Champions Hockey League vor. Am Freitag (19.30 Uhr) tritt das Team von Cheftrainer Pavel Gross bei den Vienna Capitals an. Nicht dabei sein werden Stürmer David Wolf und Tommi Huhtala, die zwar im Abschlusstraining am Mittwoch auf dem Eis standen, aber noch das weiße Warntrikot trugen, damit ihre Kollegen sie nicht zu hart attackieren.

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„Ich erwarte, dass wir kämpfen und sich unsere Mannschaft als Einheit zeigt. Also genau so, wie sie im letzten Jahr gespielt hat und damit erfolgreich war“, erklärt Adler-Manager Jan-Axel Alavaara. In der Gruppenphase treffen die Blau-Weiß-Roten neben den Österreichern am Sonntag auf den polnischen Vertreter Tychy sowie am Dienstag, 8. Oktober auf den schwedischen Club Djurgardens IF. „Ich erwarte, dass wir kämpfen und sich unsere Mannschaft als Einheit zeigt. Also genau so, wie sie im letzten Jahr gespielt hat und damit erfolgreich war“, hatten sich die Adler als Meister der Deutschen Eishockey Liga für den internationalen Wettbewerb qualifiziert. „Das Team hat in der Vorbereitung viele gute Spiele absolviert, aber wir haben sieben neue Spieler in der Mannschaft. Insofern ist es noch zu früh, dass jeder schon jetzt seine Topleistung bringen kann“, will Alavaara die Messlatte nicht zu hoch legen, nimmt aber gleichzeitig die Stammspieler in die Pflicht: „Bei den Jungs, die schon länger bei uns sind, jeder hat seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt, jeder hat sich gesteigert. Die Jungs wissen, was wir von ihnen erwartet wird.“

Den nächsten Gegner, die Vienna Capitals, nimmt der Manager, nicht auf die leichte Schulter. „Ich habe als Spieler 2012 mal gegen die Capitals gespielt, aber seitdem hat sich das Team natürlich komplett verändert. Aber unsere Trainer habe viele Spiele der Capitals analysiert, um den besten Weg zu finden, die Herausforderung gegen Wien zu meistern“, vertraut Alavaara Pavel Gross und seinem Stab. Der Manager macht aber auch klar: „dass es in der Champions Hockey League es keine schlechten Mannschaften gibt. Wer ein Team unterschätzt, hat zu 100 Prozent schlechte Karten.“

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