DEL-Playoffs-Viertelfinale

4:3 nach 0:3 – Adler Mannheim siegen in Overtime gegen Straubing und stehen im Halbfinale

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cpa/dpa
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Adler Matthias Plachta vor dem Gehäuse der Straubinger. © AS Sportfoto/ Binder

Mannheim. Die Adler Mannheim stehen in den Halbfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Im dritten Spiel der Best-of-three-Serie gegen die Straubing Tigers schaffte die Mannschaft von Cheftrainer Pavel Gross, die nach zwei Dritteln mit 0:3 zurücklag, noch den 3:3-Ausgleich. In der Overtime stellten die Adler dann den 4:3 (0:2/0:1/3:0/1:0)-Heimsieg sicher.

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Zwei Tage nach ihrem 3:1-Erfolg in Straubing, der den 1:1-Ausgleich in der Serie bedeutete, fanden die Adler zunächst überhaupt nicht in die Partie. In der fünften Minute fälschte Travis James Mulock einen Schuss von Sebastian Schopper zur 1:0-Führung für die Gäste ab. Fünf Minuten später schloss Corey Tropp eine schöne Kombination zum 2:0 ab (10.). Im zweiten Drittel agierte der Hauptrundensieger aus Mannheim engagierter, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Stattdessen setzte es in eigener Überzahl den nächsten Nackenschlag, als Antoine Laganière auf 3:0 für Straubing erhöhte (31.).

Im dritten Abschnitt dann das Comeback der Adler. Sinan Akdag (50.) und Brendan Shinnimin (52.) verkürzten jeweils im Powerplay auf 2:3. In Minute 55 gelang Verteidiger Thomas Larkin der 3:3-Ausgleich. In der Overtime war es Nico Krämmer, der einen Schuss von Ben Smith zum 4:3-Siegtreffer für Mannheim ins Tor lenkte (71.).

In der Halbfinalserie, die am Montagabend beginnt, treffen die Adler auf die Grizzlys Wolfsburg. Die Grizzlys schafften mit einem 3:2 (0:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung bei den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven das Weiterkommen. 

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Eishockey

Nach Krimi gegen Straubing: Adler ziehen ins Halbfinale ein

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Berlin gegen Ingolstadt im zweiten Halbfinale

In der zweiten Halbfinalserien treffen Berlin und München-Bezwinger Ingolstadt aufeinander. Die Berliner hatten dank eines 5:3 (0:2, 4:1, 1:0) die Best-of-Three-Serie gegen die Iserlohn Roosters mit 2:1 für sich entschieden. Bremerhaven hatte sich dabei erst drei Sekunden vor dem Ende in die Verlängerung gerettet.

Auch die weiteren Serien werden im Best-of-Three-Modus ausgetragen. Das bedeutet, dass anders als in normalen Spielzeiten nur zwei Siege anstatt vier zum Weiterkommen notwendig sind. Die stark von der Coronavirus-Pandemie geprägte Saison findet diesmal stark verkürzt und im veränderten Modus statt. Der Meister soll spätestens am 7. Mai feststehen.

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