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Fußball - DFB-Psychologe arbeitet wieder für Hoffenheim

TSG baut auf Hermann

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dpa
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Hans-Dieter Hermann war schon von 2006 bis 2010 für die TSG tätig. © dpa

Zuzenhausen. Der langjährige Nationalmannschafts-Sportpsychologe Hans-Dieter Hermann arbeitet künftig wieder für die TSG 1899 Hoffenheim. Der 61-Jährige ist seit 2004 unter anderem Teampsychologe der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und seit 2017 Honorar-Professor an der Universität Tübingen. Er arbeitete bereits zwischen 2006 und 2010 für die Kraichgauer.

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Hermann wurde im Trainingslager des Bundesligisten am Tegernsee vorgestellt. „Die TSG war damals im Fußball ein Vorreiter beim Thema Sportpsychologie und hat seitdem viel vorangetrieben. Jetzt wieder mit dem Team und jedem einzelnen Spieler in den Austausch zu kommen und zu arbeiten, darauf bin ich sehr gespannt“, sagte er in einer Clubmitteilung vom Montag. Sein Kollege Jan Mayer war kürzlich in die Geschäftsführung der Hoffenheimer aufgestiegen und kümmert sich nun um die Felder Wissenschaft, Innovation und Unternehmensentwicklung.

Thema : TSG 1899 Hoffenheim

  • 1899 Hoffenheim „Auf einem guten Weg“

    Für Christoph Baumgartner fühlte sich schon die Anfahrt zur Hoffenheimer Bundesliga-Arena anders an als sonst. „Man merkt das schon auf dem Weg zum Stadion. Man hat das so richtig schätzen gelernt, wie besonders das ist, wenn wirklich Fans da sind. Ich hoffe, dass es so bleibt“, sagte der Österreicher nach dem Test, den die TSG am Samstag mit 3:1 (2:0) gegen Stade Reims erfolgreich bestritt. Coronabedingt durften monatelang gar keine Fans in den Stadien sein. 3419 Zuschauer waren nun gegen Reims dabei, das gefiel auch Torhüter Oliver Baumann: „Es ist ein unglaublich schönes Gefühl, dass wieder Fans da sind.“ Gut eine Woche vor dem Pflichtspielstart im Pokal bei Drittligist Viktoria Köln am 9. August (18.30 Uhr) zog der 31-Jährige ein positives Fazit: „Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt. Natürlich ist es schade, dass wir nicht zu null gespielt haben, aber wir sind auf einem guten Weg.“ {element} Sebastian Rudy (29.), Baumgartner (45.+1) sowie Andrej Kramaric (68.) erzielten die TSG-Tore. Auf Stürmer Ihlas Bebou wird Trainer Sebastian Hoeneß in den nächsten Tagen unterdessen nicht setzen können. Der 27-Jährige wurde positiv auf das Coronavirus getestet und hat sich „unverzüglich“ in häusliche Quarantäne begeben. „Die Test-Ergebnisse des restlichen Kaders sowie der Mitglieder des Trainer- und Funktionsteams waren allesamt negativ“, hieß es von der TSG. Konstantinos Stafylidis wechselt bis zum Ende der Spielzeit auf Leihbasis von zum VfL Bochum. dpa {furtherread}

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  • 1899 Hoffenheim Hoeneß lobt „Energie auf dem Platz“

    Sebastian Hoeneß kann auch mal richtig laut werden. „Bodenlos“ brüllt er über den Platz, als dem Trainer der TSG Hoffenheim etwas nicht passt. Immer wieder unterbricht der 39-jährige Fußballlehrer das Trainingsspiel, erklärt, was es zu verbessern gilt. Korrigiert. Lässt Situationen noch einmal durchspielen. Danach sprach Hoeneß über … … das Trainingslager, das am Samstag zu Ende gegangen ist: {element} „Ich bin sehr zufrieden, wie die Jungs mitgezogen haben. Wir haben Energie auf dem Platz. Es knallt auch mal.“ {furtherread} … den Stand der Mannschaft im Vergleich zu vor einem Jahr: „Das ist schwer zu vergleichen. Die Mannschaft ist in einem guten Zustand. Die Jungs sind fit, da ist ein gutes körperliches Ausgangsniveau vorhanden. Es gibt eine Basis in Bezug auf technische und taktische Dinge, deshalb erhoffe ich mir schon, dass wir ein Stück weiter sind als vor elf Monaten hier im Trainingslager.“ … den Vorteil in ein zweites Jahr als Trainer gehen zu können: „Es ist einfach eine Basis da, auf der wir aufbauen können. Das tut gut. Wir kennen einander jetzt ein Jahr, die Abläufe sind bekannt.“ … die Notwendigkeit eines weiteren Innenverteidigers: „Havard Nordtveit ist mit seinen Oberschenkelproblemen nicht so stabil, Benjamin Hübner und Ermin Bicakcic sind noch nicht im Teamtraining – alleine dadurch ergibt sich schon noch Bedarf.“ … die Kapitänsfrage: „Es zeichnet sich ab, dass Benjamin Hübner uns zum Saisonstart nicht zur Verfügung steht. Benni ist unser Kapitän und wird es auch bleiben, das steht fest. Ich will die nächsten Wochen abwarten, aber wir werden vor dem ersten Pflichtspiel Klarheit haben, wer die Binde dann trägt.“ … die derzeitige Kadergröße, mit rund 30 Akteuren: „In dieser Phase ist es okay mit so vielen Spielern auf dem Trainingsplatz. Für die Pflichtspiele ist der Kader eindeutig zu groß. Ich möchte einen schlanken Kader, in dem jeder eine Chance hat.“ … die Einrichtung einer Trainingsgruppe zwei, falls es nicht gelingen sollte, den Kader deutlich zu verkleinern: „Es ist aktuell müßig, darüber nachzudenken. Lassen Sie uns darüber sprechen, wenn es in drei Wochen noch aktuell sein sollte.“ … das Saisonziel: Wir wollen sorgenfrei durch die Saison kommen und in der Tabelle ein bisschen klettern. Ich erhoffe mir, dass wir weniger Krisen managen müssen (Corona-Fälle und viele Verletzte in der Vorsaison, Anmerkung der Redaktion), sondern uns mehr der Kernarbeit, dem Training auf dem Platz widmen können. … die Rolle des neuen Teampsychologen Hans Dieter Hermann, der bislang die Nationalmannschaft betreute: Er soll näher am Team dran sein, auch wenn seine Rolle noch gar nicht genau festgelegt ist, weil das so schnell ging. Er hat eine unglaubliche Erfahrung. Ich habe ihn ja schon als Spieler hier in Hoffenheim unter Ralf Rangnick kennengelernt. Er wird sicherlich nicht mein alleiniger Psychologe (lacht).

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  • 1899 Hoffenheim Der TSG-Blick geht nach oben

    Anders als viele Bundesligakonkurrenten setzt die TSG Hoffenheim beim Trainerposten auf Konstanz. Sebastian Hoeneß geht beim Kraichgauverein in seine zweite Spielzeit.

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