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Fußball - Hoffenheim will gegen starke Kölner die Trendwende

Hoeneß spürt keinen Druck von Hopp

Von 
dpa
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Zuzenhausen. Der Druck ist bei der TSG 1899 Hoffenheim nach dem enttäuschenden Saisonstart überall zu spüren, doch Trainer Sebastian Hoeneß will sich davon nicht aus der Ruhe bringen lassen. Auch nicht von Mäzen und Mehrheitseigner Dietmar Hopp. Der hatte zuletzt bei der Mitgliederversammlung seinen Anspruch formuliert, dass er den Fußball-Bundesligisten in Zukunft „dauerhaft“ auf Rang sechs oder besser erwartet – und damit die regelmäßige Teilnahme an europäischen Wettbewerben.

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Hopps Aussage habe er in „keinster Weise“ als Druck empfunden, sagte Hoeneß am Mittwoch bei der Pressekonferenz. „Dass der Dietmar ambitioniert ist, das weiß ich. Und das ist auch gut so“, erklärte der 39-Jährige vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Köln. Der liegt als Tabellensechster fünf Plätz vor der TSG, die vor der Partie am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) erst acht Punkte aus sieben Spielen holte und zuletzt ein verdientes 1:3 beim VfB Stuttgart kassierte.

In der Liga läuft es für Sebastian Hoeneß und Hoffenheim nicht rund. © dpa

Die über weite Phasen schwache Leistung im Landesduell reiht sich ein in eine Reihe von mehreren enttäuschenden Auftritten in dieser Saison. Weshalb die Unzufriedenheit rund um Hoffenheim größer wird. Gegen die unter ihrem neuen Trainer Steffen Baumgart seit fünf Spielen ungeschlagenen Kölner fordert Hoeneß von seiner Mannschaft daher vor allem eine andere Einstellung – und will mehr „Schärfe“ und „Härte“ von seinen Profis sehen. Es gehe also auch um Psychologie und eine „mentale Komponente“. „Die Grundtugenden des Fußballs werden die Basis gegen Köln darstellen“, erklärte Hoeneß – und setzte damit seinerseits seine Profis unter Druck.

Für mehr spielerischen Glanz und Torgefahr könnte Christoph Baumgartner sorgen. Nachdem der österreichische Nationalspieler gegen den VfB wegen muskulärer Probleme fehlte, soll er gegen die Kölner wieder von Beginn an im offensiven Mittelfeld spielen. Linksverteidiger Marco John fällt wegen einer im Training erlittenen Schulterverletzung dagegen vier bis sechs Wochen aus.

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Erinnerungen an einen Kantersieg

Bei dem nach einer Knöcheloperation mehr als ein Jahr ausgefallenen Kapitän Benjamin Hübner geht es immerhin weiter aufwärts. Der Innenverteidiger bestreite wieder Teile des Mannschaftstrainings, erklärte Hoeneß. Die Partie gegen die Kölner, die auf ihren Leistungsträger Ellyes Skhiri (Knieverletzung) verzichten müssen, komme für Hübner aber noch zu früh.

Dafür haben die Hoffenheimer vor dem Auftakt des achten Spieltags zumindest die Statistik auf ihrer Seite. Gegen die Rheinländer feierten sie zuletzt sechs Bundesliga-Siege in Serie und mit dem 6:0 am 31. März 2018 ihren bisher höchsten Erfolg im Oberhaus. Ein TSG-Profi war in der vergangenen Saison besonders treffsicher: Zum 3:2 und 3:0 gegen den FC trug Andrej Kramaric allein fünf Tore bei. dpa

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